Einsatz für eine saubere Stadt

Der Bürgermeister zeichnete Gruppen aus, die sich beim Umweltschutz engagierten. - Fotos: Beil

Meinerzhagen - Die Aktion „sauberer Sommer“ hat in Meinerzhagen bereits Tradition. Einerseits soll das Bewusstsein für den Schutz der Umwelt geschärft werden, andererseits nutzt der Bürgermeister so die Möglichkeit, besonders engagierten „Umweltaktivisten“ bei einem Aktionstag „danke“ für die geleistete Arbeit zu sagen.

Von Jürgen Beil

Am Freitag war es wieder so weit. Auf dem Parkplatz an der Stadthalle begrüßte Bürgermeister Jan Nesselrath vier Gruppen, die im vergangenen Jahr Säuberungsaktionen durchgeführt haben. Schüler der Sekundarschule, die mit Lehrerin Steffi Wegner gekommen waren, bekamen für ihr Engagement am Rothenstein eine Anerkennung in Form von 150 Euro. Die wurde auch der Jugendorganisation der heimischen Ahmadiyya Muslim Jamaat- Gemeinde zu Teil, für die Cengiz Varli Dank und Umschlag entgegennahm. Die jungen Muslime säubern traditionell am Neujahrstag die Innenstadt von Unrat. „Kampf dem Dreck“ – ist auch das Motto der Jungen Union. In der Nachfolge der Orts-CDU säubern die Christdemokraten regelmäßig die Stadt. Die Anerkennung dafür nahm Alessandro Heep vom Bürgermeister entgegen. Schließlich wurden auch die Zeugen Jehovas als positives Beispiel angesprochen, auch diese Gruppe engagiert sich für den Umweltschutz vor Ort.

Jan Nesselrath lobte alle Beteiligten: „Die Hilfe für unseren Baubetriebshof, der ein riesiges Gebiet zu betreuen hat, ist sehr wichtig und verdient Anerkennung. Allen Gruppen, die mithelfen unsere Stadt noch schöner zu machen als sie ist, gebührt Dank.“ Jan Nesselrath selbst half bei der JU-Aktion – und hat dabei erfahren, wie nötig das ehrenamtliche Engagement ist: „Beispielsweise auf Kinderspielplätzen oder auf dem Bolzplatz am Stadion, wo wir neben Scherben, Hundekot, Kippen und Fast-Food-Verpackungen alles mögliche an Unrat gefunden haben.“

Mit von der Partie waren am Stand auf dem Parkplatz auch Vertreter der Firma Lobbe, die ein Abfallquiz anboten, bei dem attraktive Preise winkten. Und auch die Verbraucherzentrale war mit zwei Beratern vor Ort.

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