Ärztehaus-Projekt läuft planmäßig

+
Ortstermin: MBG-Geschäftsführer Oliver Drenkard (rechts) mit der Gutachterin Maren Prosotowitz und Vertretern des Architekturbüros und der Baufirmen informierten sich über den Stand der Arbeiten. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Auch in der Tiefgarage des an der Ecke Kapellenweg/Volmestraße geplanten neuen Ärztehauses muss künftig niemand befürchten, womöglich nasse Füße zu bekommen. Das zurzeit im Bereich der Baugrube zu beobachtende starke Auftreten von Sickerwasser stellt Planer und Investor vor keine unerwarteten Probleme.

Bei einem Ortstermin an der Baustelle wurde das noch einmal durch eine Expertin ausdrücklich bestätigt.

Diplom-Geologin Maren Prosotowitz vom Fachbüro Kühn in Remscheid war vom Bauherrn, der Meinerzhagener Baugesellschaft, im Vorfeld des Projekts mit einer gutachterlichen Einschätzung des Baugrunds auf dem ehemaligen Areal der Druckerei Groll beauftragt worden. Im Rahmen der Untersuchungen wurden seinerzeit auch Sondierungen in die Tiefe des Baugrunds vorgenommen. MBG-Geschäftsführer Oliver Drenkard unterstreicht gegenüber der MZ: „Es war klar, dass in diesem tief gelegenen Bereich mit vermehrtem Anfall von Schichten- und Grundwasser zu rechnen sein würde. Dies wurde durch das Gutachten bestätigt. Wir haben deshalb schon bei der Planung des Bauvorhabens die entsprechenden Vorkehrungen treffen können.“

Architekt Thomas Hanses und sein Bauleiter Hilmar Sternemann, die gemeinsam mit der Gutachterin und Vertretern der hier eingesetzten Bauunternehmen noch einmal die weiteren Schritte absprachen, beschreiben die Vorgehensweise so: Innerhalb der Baugrube wird ein kleines Sammelbecken für das anfallende Wasser angelegt, von dem aus dieses dann abgepumpt wird. Mit den Fundamentierungsarbeiten soll in der kommenden Woche begonnen werden. Bodenplatte und Außenwände der künftigen Tiefgarage werden in der Form einer sogenannten Weißen Wanne ausgeführt. Das ist ein Begriff aus dem Bauwesen für ein Bauwerk, das wasserundurchlässig ist. Darauf aufbauend wird das weitere Gebäude errichtet.

Die Gutachterin bestätigte am Mittwoch nach Inaugenscheinnahme der Baugrube, „dass wir mit unseren Annahmen im Vorfeld genau richtig lagen.“ Das anfallende Wasser entspringt vornehmlich aus den Schichten des hier vorkommenden Gesteins. ▪ -fe

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare