Ausgangssperre

Coronavirus im MK: Mediziner befürworten drastische Maßnahmen

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Dr. Andrea und Dr. Matthias Biezynski sind der Ansicht, das drastische Maßnahmen helfen könnten, die Krankheit zu besiegen.

Meinerzhagen – Die Lage ist ernst, aber mit Panikmache ist keinem geholfen. Auf diesen Nenner bringen der Meinerzhagener Allgemeinmediziner Dr. med. Matthias Biezynski und seine Tochter und Internistin Dr. med Andrea Biezynski die augenblickliche Situation.

In der Corona-Krise stehen beide in vorderster Reihe, behandeln täglich ihre Patienten. Ein Corona-Infizierter war noch nicht darunter. „Wohl aber eine Kontaktperson“, berichtet der Mediziner. Diesen Fall habe man an das Gesundheitsamt gemeldet, die Behörde habe alles Weitere veranlasst.

Dass die Situation besondere Maßnahmen rechtfertigt, das ist für die beiden Ärzte klar. Die Ausgangssperre sei deshalb unumgänglich, finden sie. „Ministerpräsident Armin Laschet hat recht, wenn er sagt, dass es jetzt um Leben und Tod geht“, stellt Dr. Andrea Biezynski klar. Und ihr Vater fügt hinzu: „Überall wo es nötig ist, müssen jetzt jüngere Menschen einspringen, um ältere und Risikopatienten zu schützen.“

Coronavirus im MK: Mediziner für Ausgangssperre 

In diesem Zusammenhang begrüßt Dr. Matthias Biezynski auch die drastischen Maßnahmen, die Bayern als erstes Bundesland ergriffen hat. „Dort wird das vorbildlich gehandhabt.“ 

Was den Besuch in Arztpraxen angeht, raten beide dazu, einen persönlichen Besuch im Moment gut abzuwägen. „Viele Patienten rufen aber schon jetzt nur noch an“, haben sie festgestellt. Alle neuen Informationen zum Coronavirus im Märkischen Kreis gibt es hier.

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