Verschmutzte Fahrbahn

Ärger um Baustelle für Fuchs-Erweiterung

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Um die Verschmutzung der Straße Im Tempel möglichst gering zu halten, sind praktisch non stop Reinigungsfahrzeuge unterwegs. Das Problem dürfte allerdings nur temporär bestehen, wie der Bau- und Vergabeausschuss am Dienstagabend erfuhr.

Meinerzhagen - Das heimische Unternehmen Otto Fuchs erweitert seinen Betrieb in Richtung Wehe. Um das Vorhaben umsetzen zu können, muss zunächst reichlich Erdreich bewegt werden.

„Das Bauunternehmen ist sehr bemüht, die Belastung möglichst gering zu halten“, erwiderte Jürgen Tischbiereck, Leiter Technischer Service bei der Stadt Meinerzhagen, im Rahmen der jüngsten Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses auf eine Anfrage von Matthias Scholand (CDU) zum Thema Baustelle an der Straße Im Tempel. 

Wie bereits berichtet, erweitert das heimische Unternehmen Otto Fuchs seinen Betrieb in Richtung Wehe. Um den Mutterboden abzutransportieren, nutzt das Unternehmen logischerweise die Straße Im Tempel und im weiteren Verlauf auch die Südumgehung. Bis zum Kreisverkehr am Schützenplatz sei die Straße zwischenzeitlich enorm verschmutzt, bemängelte Matthias Scholand. „In den ersten Tagen nach Einrichten der Baustelle war die Verschmutzung stark“, waren sich die Ausschussmitglieder einig.

„Inzwischen sind aber täglich Reinigungsfahrzeuge unterwegs, um die Belastung der Straße möglichst in Grenzen zu halten“, erklärte Jürgen Tischbiereck. Das habe am Dienstag bereits gut geklappt. Die Verschmutzung sei sowieso nur temporär, weil mit Schotter eine Baustraße auf dem Baugelände erstellt würde. Dann würden die Reifen der Lastwagen direkt vor Ort vom Erdreich befreit, stellte Tischbiereck in Aussicht. 

Der Bodenaushub wird vom Unternehmen übrigens für eine Anschüttung im Rahmen der Sanierung eines Rastplatzes an der Bundesautobahn 45 verwendet.

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