52 385 verkaufte Lions-Kalender

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Stolz präsentierten die Lions die Bilanz aus zehn Jahren Adventskalender-Verkauf. Über die beeindruckenden Zahlen freuen sich (von links): Marc Heyder (zuständig für den Druck), Dr. Gerhard Proske (Präsident Lions-Hilfswerk), Gerdt Rubel (Pressebeauftragter) und Dr. Klaus Welschof (unter anderem zuständig für das Projekt Klasse 2000).

Meinerzhagen - 52 385 verkaufte Adventskalender, 236 700 Euro Einnahmen daraus und 220 00 Euro Spenden für soziale Einrichtungen. Diese mehr als eindrucksvolle Zehn-Jahres-Bilanz zogen die Mitglieder des Lions-Clubs Meinerzhagen-Kierspe in diesen Tagen.

Von Jürgen Beil

Seit einem Jahrzehnt werden jeweils vor der Adventszeit in den Volmestädten Adventskalender zum Stückpreis von fünf Euro verkauft – die Besitzer dürfen auf tolle Gewinne hoffen. Allein in diesem Jahr spendeten heimische Sponsoren und die Lions selbst Preise im Gesamtwert von 25 000 Euro. Mit den Einnahmen aus dem Verkauf unterstützen die Lions traditionell soziale Einrichtungen – im Mittelpunkt steht allerdings die Finanzierung des Gesundheitsförderprogramms „Klasse 2000“, von dem Grundschüler in Meinerzhagen und Kierspe profitieren.

Der Lions-Club ist ein Verein von Mitgliedern aus den verschiedensten Berufen. Die heimischen Lions gründeten sich 1978, sie haben 40 Mitglieder. Die Lions setzen sich laut Statuten für ein „gutes Staatswesen und die Entwicklung der Gesellschaft ein und stärken darüber hinaus Freundschaft und Verständigung zwischen den Clubs im In- und Ausland. Die Clubs bleiben in dieser Hinsicht neutral“.

Zur Unterstützung der gesellschaftlichen Anliegen hat jeder deutsche Lions-Club ein Hilfswerk gegründet, mit dem er unter dem Motto „we serve – wir dienen“ Aufgaben der allgemeinen Wohlfahrt erfüllt. Dr. Welschof, in Meinerzhagen und Kierspe zuständig für das Projekt „Klasse 2000“: „Das bedeutet konkret: Die Clubabende und Feste des Lions-Clubs sind Privatsache der Mitglieder, das Hilfswerk unterstützt mit gespendeten Mitteln gesellschaftliche Projekte, wo dies als notwendig erkannt ist und sonst niemand eintritt. Beispiele für Hilfsprojekte vor Ort in Meinerzhagen, Kierspe und überregional sind: ,Helfer vor Ort’, die Aktion ,Hand-in-Hand’, das Soziale Bürgerzentrum ,Mittendrin’, die ,Meinerzhagener Tafel’, das Amalie-Sieveking-Haus in Lüdenscheid, die Palliativ-Station des Kreiskrankenhauses, der Verein ,Kinder von Tschernobyl’ und ,Miki – Hilfe für misshandelte Kinder’, die Telefonseelsorge Hagen-Mark sowie der Erhalt der Jesus-Christus-Kirche, der Margarethenkirche und Servatiuskirche. Weiterhin unterstützt Lions mit seinem Hilfswerk das Friedensdorf Oberhausen, die ,Kinder-Nothilfe’, die ,Aktion Sight First’ – gemeinsam mit der Christoffel-Blindenmission –, die Musikschulen unserer Städte, das Jugendzentrum Meinerzhagen und die Jugendarbeit in unseren Kirchengemeinden und Kindergärten und Turnhallen. Wir haben uns eingesetzt für das Wilhelm-Langemann-Haus in Meinerzhagen und für das Awo-Altenheim in Kierspe. Zur Zeit läuft eine Initiative zur Unterstützung von Flüchtlingen in unseren Gemeinden an.“

Das gemeinnützige Lions-Hilfswerk verfügt laut Dr. Welschof über folgende Einnahmequellen: Spenden der Mitglieder, Spenden aus der Bevölkerung, Einnahmen aus „Activities“ – wie der Verkauf von Currywurst, Kuchen, Reibekuchen und Wein auf Stadtfesten und heimischen Weihnachtsmärkten –, der Erlös aus dem Verkauf des Adventskalenders Klasse 2000 und der Lions-Adventskalender.“

An der Gestaltung der Titelbilder des Kalenders beteiligen sich übrigens Kinder, sie entwerfen das Titelbild. In den vergangenen neun Jahren haben jeweils Schüler der geförderten Grundschulen das kleine Kunstwerk im Kunstunterricht hergestellt.

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