Gymnasiasten erforschen die Welt der Berufe

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Tabea Bergen erkundete in der Stadtverwaltung den Bereich Wirtschaftsförderung. Hier erklärt ihr eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung etwas am Computer.

Meinerzhagen - Egal ob bei der Stadtverwaltung im Bereich Wirtschaftsförderung, bei der Meinerzhagener Zeitung oder bei der Firma Burg Wächter – das Ziel der Achtklässler des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen war in jedem Beruf das gleiche: Erfahrungen für die Zukunft sammeln.

Im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, am Montag und Dienstag zwei verschiedene Berufe kennenzulernen. Die 107 Achtklässler mussten sich zunächst einer so genannten Potenzialanalyse unterziehen, bevor sie in die Berufswelt kurz eintauchen durften.

Für Paul Handke war bereits schon vor der Analyse klar, dass er gerne in die Medienbranche einsteigen will. Deshalb besuchte er für einen Tag die Redaktion der Meinerzhagener Zeitung. „Ich wollte schon immer wissen, wie eine Zeitung aufgebaut ist.“ Paul durfte für einen Tag in die Rolle eines Journalisten schlüpfen. Fotos schießen, Texte verfassen und ein Interview führen gehörten zu Pauls Aufgabenfeldern. „Meine Erwartungen wurden erfüllt und ich bin super zufrieden“, lautete Paul Handkes Fazit nach der getaner Arbeit.

Viel Spaß bei der Berufsfelderkundung hatte auch Tabea Bergen. Sie besuchte bei der Stadtverwaltung die Abteilung Wirtschaftsförderung. Nach einer kurzen Vorstellung der Organisationsstruktur der Stadt und des Bereichs der Wirtschaftsförderung durfte die Gymnasiastin einige Aufgaben übernehmen. Dazu zählten die Erstellungen von Listen und Tabellen mit dem Programm Excel. „Wir von der Stadt unterstützen die Initiative natürlich auch. Die Schüler sammeln Erfahrungen und dem Fachkräftemangel kann so begegnet werden“, so Petra Gothe, zuständig für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften.

„Auch wir sind ein Verfechter des Projekts“, sagte Harald Elbertshagen von der Firma Burg Wächter. Zudem wolle der Betrieb den Praktikanten den Unterschied zwischen Schule und Beruf verdeutlichen. „Sie sollen erfahren, wie es in unserem Unternehmen aussieht“, so Elbertshagen. Henry Bergmann, Daniel Meister und Maximilian Müller haben auf diese Weise einen Eindruck vom Metallbau bekommen. Malte Rothenhäuser konnte sich einen Einblick in die Lackiererei verschaffen.

Die Gesamtschule Kierspe führt die Berufsfeldererkundung am 11. Mai durch und die Schüler der Städtischen Realschule Meinerzhagen haben am 12. und 13. Mai die Gelegenheit, Tagespraktika in heimischen Firmen, Werkstätten oder Büros durchzuführen.

Felix Wunderer

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