Musikschul-Nachwuchs spielt zum 50-Jährigen auf

Ballettschülerinnen der Musikschule setzen die Tänze in Szene.

Meinerzhagen - Zahlreiche Nachwuchsmusiker sorgten mit einem festlich-weihnachtlichen Musikprogramm für einen glanzvollen Abschluss der Konzertreihe zum 50-jährigen Bestehen der Musikschule Volmetal.

Dafür wurden sie von den zahlreichen Zuhörern, die die Stadthalle füllten, mit lang anhaltendem Applaus belohnt und erst nach einer Zugabe entlassen.

Eröffnet werden sollte das Programm vom Gitarrenensemble „Die Düne“, das sich unter der Leitung von Helmut Boedecker wochenlang auf diesen Auftritt vorbereitet hatte. Da zwei Musiker kurzfristig wegen Krankheit ausfielen und das Ensemble deshalb nicht an seine bekannt guten Leistungen anknüpfen konnte, wurde der Vortrag eines Stückes von Joseph Haydn von Boedecker mit großem Bedauern vorzeitig beendet, allerdings mit dem Versprechen, diesen bei nächster Gelegenheit nachzuholen.

Mit „Tochter Zion“, „White Christmas“ und „Feliz Navidad“ stimmte deshalb das Jugendblasorchester auf das weihnachtliche Konzert ein. Anschließend sorgten rund 150 Musikschüler für eine eindrucksvolles Bühnenbild. Auch sie spielten bekannte Weihnachtslieder, in die die Zuhörer unter der Leitung von Musikschulleiter Cornelius Frowein einstimmen konnten.

Im zweiten Konzertteil wurde „eine harte Nuss“ erfolgreich geknackt – und das gleich in zweifacher Hinsicht. Denn bei dem steigenden Termindruck heutzutage sei es nicht leicht gewesen, das vielköpfige Sinfonieorchester der Musikschule mehrfach vollzählig zu Proben der anspruchsvollen Nussknacker-Suite von Peter Tschaikowsky zu versammeln, erläuterte Cornelius Frowein, und bezog sich damit auf die „gute alte Zeit“, in der die Musikschule gegründet worden war und an die der stellvertretende Bürgermeister Volkmar Rüsche in seinem Grußwort noch einmal erinnert hatte.

Im Namen von Rat und Verwaltung hatte Rüsche allen bisherigen Musikschulleitern, Lehrkräften und Schülern gedankt, die zur positiven Entwicklung der Musikschule beigetragen und die Stadthalle, den kulturellen und gesellschaftlichen Mittelpunkt Meinerzhagens, mit Leben gefüllt hätten. Auch in Zusammenarbeit mit den Schulen und Kindergärten leiste die Musikschule einen großen Beitrag zur musikalischen Früherziehung. „Hier ist Kultur nicht nur ein Wort, sie wird auch gelebt“, konstatierte Rüsche.

Elisabeth Manns erzählte die Geschichte vom Clara und dem Nussknacker, der eigentlich ein verzauberter Prinz ist, und das Sinfonieorchester meisterte mit Bravour eine Overtüre miniature, einen Marsch und verschiedene Tänze aus der Tschaikowsky-Suite, die von den Ballettschülerinnen in Szene gesetzt wurden, wobei Madita Becker den Solopart der Zuckerfee übernahm. Mit anhaltendem Beifall wurden die Akteure belohnt und kamen so ein zweites Mal in den Genuss des Blumenwalzers, den das Orchester als Zugabe noch einmal spielte.

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