Hogwarts mitten in Meinerzhagen

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110 Abiturienten des Evangelischen Gymnasiums feierten am Samstag in der Stadthalle mit vielen Gästen ihren Abiball.

Meinerzhagen - Ein wahres Festwochenende liegt hinter dem Abitur-Jahrgang 2017 des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen (EGM). Sowohl am Freitag als auch am Samstag durfte ausgiebig das eigene Abi gefeiert werden.

So hatten sich die Abiturienten zunächst am Freitag gemeinsam mit ihren Familienangehörigen und Freunden in der Stadthalle versammelt, um das lang ersehnte Abizeugnis endlich entgegennehmen zu können. Um diesen Tag unvergesslich zu machen, wurden ihnen viele Glück- und Segenswünsche mit auf den Weg gegeben.

So appellierte Bürgermeister Jan Nesselrath an die „mündigen Erwachsenen“, nun ihre „Freiheit zu nutzen, um das persönlich Richtige zu tun“. Die Schulzeit habe ihnen dafür die Säulen geschaffen, die sie benötigten.

EGM: Festwochenende mit Zeugnisausgabe und Abiball

Die Entlassschüler sollten „das gewonnene Wissen nun durch Erfahren und Erleben vertiefen“, betonte indes die Schulpflegschaft. Schulleiter Sven Dombrowski positionierte sich für seine Rede hinter den Abiturienten, um ein Gefühl dafür zu vermitteln, welch besondere und prägende Zeit hinter ihnen liegt und forderte seine Ehemaligen dazu auf, loszulassen und „ihre eigene Welt zu beginnen“. Dabei wies er auf alle Menschen hin – ob Familienmitglieder oder das Schulkollegium –, die auf dem Weg zum Abitur als stärkende Begleitung gewirkt hätten.

Auf den besonderen Ruf ihrer Stufe und den ausgeprägten Humor wiesen Jessica Paul und Melina Busch als Schülervertreterinnen hin. Aber nicht nur an dieser Stelle wurde die Zeugnisvergabe zu einem ganz persönlichen Festakt. Auch durch zahlreiche musikalische Beiträge, wie zwei Musikstücke des Schulchores oder zwei berührende Klavier -und Geigenstücke, entstand in der Stadthalle eine besondere Atmosphäre. Zudem machten auch ehemalige Abiturienten den „frischen“ Absolventen Mut für die Gestaltung der eigenen Zukunft und gaben ihnen eigene Lebensweisheiten mit.

Zum Ende des Festaktes am Freitag wurde der neue Lebensabschnitt mit dem ausgehändigten Abiturzeugnis besiegelt. Dabei erhielten sechs Schüler eine Sonderehrung für herausragende Leistungen: Patricia Wette (Notendurchschnitt 1,0), Florian Gierse (1,0), Nadine Schneider (1,1), Inga Schneider (1,2), Julian Thamm (1,2) sowie – als beste ehemalige Realschülerin – Lito Karavangeli (1,6).

Abiball entführt ins Zaubererinternat

Festlich und „zauberhaft“ ging es am Samstagabend mit dem Abiball weiter: Die Moderatoren Yannik Ludwig, Sofie Sperling und Phil Niggemann nahmen die Gäste in der Stadthalle gemäß dem Abimotto „Habi Potter“ mit ins Zaubererinternat Hogwarts, um sie mit Trimagischen Duellen zwischen Lehrern und Schülern in den Fächern Kräuterkunde, Zaubertränke, Arithmantik, Alte Runen, Wahrsagen und Astronomie sowie mit weiteren Spielen und musikalischen Beiträgen zu unterhalten.

Der Arithmantik, einer Kombination von Arithmetik (Rechnen) und Mantik (Wahrsagekunst), hatten sich die Stufenleiter Frank Fernholz, Katharina Wnuk und Andreas Peters bedient, um den Charakter der Abiturienten, ihr Gefühlsleben und ihr Verhältnis zur Gemeinschaft zu ermitteln. Dennoch lautete ihr Rat: „Glaubt nicht alles, was man Euch erzählt“. Und für das weitere Leben wünschten sie den Abiturienten nicht etwa Materielles, sondern: „Werdet glücklich! Lebt wohl!“

Unter der Leitung von Ben Köster trug der 18-köpfige Stufenchor Lieder vor und mit zahlreichen Fotos erinnerte Michael Otto noch einmal an die Höhepunkte der vergangenen Schuljahre.

Nach dem unterhaltsamen Programm wurde das Parkett zum Tanz freigeben – es wurde eine lange Nacht. - Lena Gräfe/Luitgard Müller

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