A 45: Unmut über den Lärm wächst

Der Verkehr auf der A 45 verursacht seit der Sanierung des Belages nach Erfahrungen der Anwohner unzumutbaren Lärm.

MEINERZHAGEN ▪ Der Unmut ist groß und wächst. Und das, weil bislang offenbar keine Lösung im Sinne der Betroffenen erkennbar ist. In der Stunde der Öffentlichkeit im Ausschuss für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt wendete sich eine Anwohnerin der Mozartstraße, unterstützt und begleitet von weiteren zahlreichen Anwohnern, erneut an Rat und Verwaltung.

Kritikpunkt: Der stark erhöhte Lärmpegel auf der Autobahn nach der erfolgten Fahrbahnsanierung mit einem Belag, der die Fahrgeräusche in einem aus Sicht der Bewohner in den angrenzenden Gebieten in einem unzumutbaren Umfang erhöht habe.

„Wir Bürger fordern dringend eine Sanierung, denn so wie es ist kann es nicht bleiben!“, so die Sprecherin. Sie machte darauf aufmerksam, dass auch das künftige Wohngebiet Werlsiepen betroffen sei und brachte verschiedene mögliche Lösungsansätze ins Gespräch: Aufbringen von sogenanntem Flüsterasphalt oder der Bau einer durchgängigen Lärmschutzwand.

Bürgermeister Erhard Pierlings zeigte Verständnis für die Sorgen und Beschwerden der Bewohner. Das Thema beschäftige die Gremien der Stadt ebenfalls. Doch die Stadt selbst sei hier nicht zuständig, könne aber auf jeden Fall vermittelnd und informierend im Sinne der Bürger tätig sein. Adressat der Beschwerden und letztlich auch verantwortlich für deren Behandlung sei der Landesbetrieb Straßen NRW und hier die zuständige Autobahnniederlassung im Hamm. Ansprechpartner bei der Stadt für Bürger sei der Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck. Dieser werde behilflich sein, um den Kontakt mit dem Landesbetrieb herzustellen und könne auch aufzeigen, was im Einzelfall auch an anderen Möglichkeiten in Frage komme. ▪ -fe

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