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A45-Sperrung: Weitere Fraktion plädiert für Durchfahrverbot

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Von: Frank Zacharias

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Stau auf der Oststraße: Die Meinerzhagener CDU hofft auf ein Durchfahrverbot für den Schwerlastverkehr.
Stau auf der Oststraße: Die Meinerzhagener CDU hofft auf ein Durchfahrverbot für den Schwerlastverkehr. © Zacharias, Frank

Die Autobahnsperrung bei Lüdenscheid ist auch auf der Oststraße in Meinerzhagen zu spüren – umso mehr begrüßt die heimische CDU nun einen Antrag der fünf Lüdenscheider Ratsfraktionen, der darauf abzielt, den überregionalen Schwerlastverkehr von der B 54 fernzuhalten. Das geht aus einer Stellungnahme des CDU-Fraktionsvorsitzenden Thorsten Stracke hervor.

Meinerzhagen - „Seit der Sperrung der Rahmedetalbrücke hat der zusätzliche Verkehr auch auf diesen heimischen Teilstrecken in erheblichem Umfang zugenommen“, schreibt Stracke. Ein Durchfahrtsverbot für Lkw, die nicht zum Quell- und Zielverkehr der heimischen Region zählen, würde die CDU Meinerzhagen deshalb „in allen Belangen befürworten und in einer solchen Maßnahme einen richtigen Schritt in die richtige Richtung sehen“. Dabei spricht Stracke von einer „unzumutbaren Belastung und Beeinträchtigung“ der Lebens- und Wohnqualität betroffener Anlieger von Ost- und Volmestraße. „Dieser Zustand muss nach Ansicht der CDU-Meinerzhagen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln so schnell wie möglich wieder verbessert werden“, heißt es von Stracke abschließend.

Wie berichtet, wäre ein sogenannter Brückenwächter etwa an den Autobahnkreuzen zur A1 und A4 das Mittel der Wahl, aber auch ein generelles Durchfahrverbot, das sowohl für die B 54, als auch für die Umleitungen U16 und U39 in Lüdenscheid, die B 236 im Lennetal, die L 528 zwischen Halver und Kierspe sowie die L 561 und B 229 in Lüdenscheid gelten sollte – das zumindest sieht der Antrag der Lüdenscheider Ratsfraktionen vor.

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