Ohne Führerschein und mit elf Vorstrafen im Gepäck

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Vor dem Amtsgericht Meinerzhagen musste sich der 35-Jährige verantworten.

Meinerzhagen – Dass er keine Fahrerlaubnis hatte, wusste ein 35 Jahre alter Mann aus Meinerzhagen genau, als er im Juni vergangenen Jahres mit seinem Roller auf der Volmestraße unterwegs war. Und so war ihm auch klar, dass die Begegnung mit der Polizei nicht gut für ihn enden würde.

Und tatsächlich brachte ihm seine abendliche Fahrt einen Platz auf der Anklagebank des Amtsgerichts Meinerzhagen ein. Die Quittung: 1800 Euro Geldstrafe und drei Monaten Fahrverbot. 

Am Tattag hatte der Meinerzhagener versucht, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, indem er den Polizisten gegenüber angegeben hatte, eine Mofaprüfbescheinigung zu haben. Mal davon abgesehen, dass diese ihm bei seinem Gefährt nichts genutzt hätte, die später vorgelegte Prüfbescheinigung stammte vom 14. August. Inzwischen gebe es den Roller nicht mehr. Im Dezember habe er einen Unfall damit gehabt: „Er ist Schrott.“ 

Der Vorfall ereignete sich gerade einmal sechs Monate nachdem der Angeklagte aus der Haft entlassen worden war. Bereits mehrfach verbrachte der elffach vorbestrafte Mann Zeit hinter Gittern. Immer wieder hatte der Algerier gegen Aufenthalts- und Asylverfahrensgesetze verstoßen, hatte Drogen an Minderjährige abgegeben, sich wegen Hehlerei strafbar gemacht und Diebstähle, teils mit Waffen, begangen. Seit 2008 sei der Angeklagte in Deutschland. Genau in diesem Jahr hätten die Straftaten begonnen, bemerkte die Vertreterin der Staatsanwaltschaft.

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