Randale unter Alkoholeinfluss: 31-Jähriger vom Amtsgericht verurteilt

Vor dem Amtsgericht musste sich der 31 Jahre alte Meinerzhagener verantworten.

Meinerzhagen - Mit einem blauen Auge davon kam ein 31-jähriger polnischer Staatsbürger vor dem Amtsgericht Meinerzhagen. Wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung wurde er zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen á 15 Euro unter Vorbehalt verurteilt.

Am 30. Dezember 2014 hatte der Angeklagte unter Alkoholeinfluss in einem Imbiss an der Oststraße die Besitzerin beleidigt sowie eine Scheibe beschädigt. An einer nahegelegenen Tankstelle nahmen ihn die später herbeigerufenen Beamten fest, die er zunächst bespuckte und beschimpfte. Die Atemalkoholkontrolle ergab gut 2,5 Promille. Als Grund für den enormen Alkoholkonsum gab er den Verlust seiner Arbeitsstelle und des Führerscheins an.

Es war nicht das erste Mal, dass Alkohol den Angeklagten in Probleme mit der Justiz brachte. Erst vier Wochen vor der Tat hatte er einen Strafbefehl wegen Trunkenheit am Steuer erhalten, der Führerschein wurde eingezogen. Verurteilt wurde der zweifache Familienvater nur für den Widerstand und die Beleidigung, da er dem Imbiss die Scheibe zwischenzeitlich ersetzt hatte.

Vor Gericht zeigte er sich geständig, entschuldigte sich bei dem als Zeugen geladenen Polizeibeamten und gelobte Besserung. Die Strafe wurde auf Vorbehalt ausgesprochen. Wird er zwei Jahre lang nicht straffällig, ist die Zahlung hinfällig.

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