2539 Volmestädter haben sich schon entschieden

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Nach dem kommenden Sonntag nur noch Makulatur: Wahlwerbung von Parteien und Kandidaten, hier auf einer städtischen Wahltafel an der Ecke Oststraße/Birkeshöhabstieg. ▪

MEINERZHAGEN ▪ 15087 Bürgerinnen und Bürger aus Meinerzhagen sind aufgerufen, sich mit ihrer Stimmabgabe an der Landtagswahl am Sonntag zu beteiligen. Bis gestern hatten bereits 2539 Volmestädter per Briefwahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht.

Das Wahlamt der Stadt ist auch am Samstag von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Anträge auf Briefwahl können heute und noch bis Sonntag 15 Uhr allerdings nur noch in begründeten Fällen bei plötzlicher Erkrankung gestellt und bearbeitet werden. Wahlbriefe sollten bis spätestens zu diesem Zeitpunkt persönlich abgegeben oder in den Hausbriefkasten der Stadt am Rathausgebäude 1 in Meinerzhagen eingeworfen werden, um noch bei der Auszählung am Sonntag nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr berücksichtigt werden zu können. Meinerzhagen gehört zum Wahlkreis 123 Märkischer Kreis III. Um das Direktmandat, über das die Erststimme auf dem Stimmzettel entscheidet, bewerben sich hier sechs Kandidaten: Oliver Fröhling (CDU), Gordan Dudas (SPD), Gesa Lang (Bündnis 90/Die Grünen), Angela Freimuth (FDP), Michael Thomas-Lienkämper (Die Linke) und Michael Meyer (Piraten). Um die Zweitstimme, die entscheidend für die Mandatsverteilung des neuen Landtags ist, bewerben sich neben den genannten Parteien noch weitere elf Parteien beziehungsweise Wählergruppen.

Bedingt durch die überraschende Auflösung des Landtags am 14. März blieb für den Wahlkampf der Kandidaten und Parteien und natürlich auch für die organisatorische Vorbereitung des Urnengangs am Sonntag mit nur zwei Monaten so wenig Zeit wie niemals zuvor. Gleichwohl scheint es gelungen zu sein, die Wählerinnen und Wähler diesmal stärker als noch bei der vorherigen Landtagswahl am 9. Mai 2010 zu mobilisieren. Angesichts der bereits deutlich über dem damaligen Ergebnis liegenden Zahl von Briefwahlstimmen zeichnet sich auch in Meinerzhagen eine höhere Wahlbeteiligung ab. Die lag hier vor zwei Jahren nur bei enttäuschenden 52,4 Prozent. Bei den Zweitstimmen hatte in der Volmestadt seinerzeit die CDU mit 37,1 Prozent die Nase vorn, gefolgt von der SPD mit 32,4, den Grünen mit 8,1 und der FDP mit 7,3 Prozent. ▪ -fe

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