Arbeiten bis Herbst 2021

Startschuss für Millionen-Projekt Fröbelkarree in Meinerzhagen

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MBG-Geschäftsführer Oliver Drenkard (Mitte), Bastian Kühn (Leiter Immobilienmanagement/links) und Pascal Busch (Leiter technische Abteilung) an der Baustelle.

Meinerzhagen – Es ist so weit: Im Dreieck zwischen Siepener Weg und der Einmündung Fröbelstraße sind die Bauarbeiten angelaufen. Es entsteht: das Fröbelkarree.

Baugesellschafts-Geschäftsführer Oliver Drenkard gerät bei diesem Projekt regelrecht ins Schwärmen: „Es soll das gesamte Quartier im Bereich Fröbelstraße/Siepener Weg aufgewertet und ein Wohnprojekt geschaffen werden, welches es in dieser Qualität so noch nicht in Meinerzhagen gegeben hat.“ 

Das Fröbelkarree, das bis Herbst 2021 fertiggestellt sein soll, besteht aus vier „Stadtvillen“ und einem gestalteten Außenbereich. Errichtet wird das alles von der Meinerzhagener Baugesellschaft (MBG). Allein die Zahlen verdeutlichen, welche Dimensionen das Vorhaben hat: „Die voraussichtlichen Baukosten betragen zwölf Millionen Euro. Es entstehen 58 Wohneinheiten als Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 62 und 116 Quadratmetern.

Die Grundstücksfläche beträgt 7024 Quadratmeter, der umbaute Raum 32 650 Kubikmeter. 61 Garagenstellplätze werden eingerichtet, außerdem 16 Stellplätze im Freien“, erläutert Oliver Drenkard. Der MBG-Chef fügt hinzu: „Es ist vorgesehen, dass etwa 50 Prozent des Bauvolumens in Form von Eigentumswohnungen errichtet und vermarktet werden.“ Der Rest wird vermietet. Drenkard weist darauf hin: „Interessenten können sich schon jetzt bei der MBG melden.“ 

Energieeffizienz – darauf legt die MBG beim Fröbelkarree besonderen Wert. „Die Wohngebäude werden in der energetischen Ausrichtung als KfW-Effizienzhaus 55 gemäß der Energieeinsparverordnung 2014 konzeptioniert und errichtet. Die energetische Qualität der Bauteile der beheizten Gebäudebereiche bildet hierbei einen Schwerpunkt. Insbesondere die Güte des mineralischen Wärmedämmverbundsystems mit der Einbindung der angrenzenden Bauteile, die Dämmung der Dachflächen und die Fenstertechnik stehen hierbei in einem besonderen Fokus“, zählt Drenkard Details auf. 

Gerade in Sachen Energieverbrauch sollen hohe Standards gesetzt werden: „Die Herstellung von Eigen-Energie erfolgt durch den Gebrauch von moderner Wärmepumpentechnik zur Heizwärmeerzeugung als auch durch den Einsatz von hocheffizienten Photovoltaik-Modulen zur Stromerzeugung für den Eigenbedarf innerhalb der Wohnanlage“, heißt es. Der Verbrauch von „Fremd-Energie“ soll so minimiert werden. 

Glasfaser-Anschluss und dadurch bedingte „zukunftsweisende Telekommunikationstechnik“ und Ladestationen für E-Mobilität sind weitere Punkte, die im Fröbelkarree umgesetzt werden. Und dann auch noch das: „In den Wohnungen wird die Grundlage zur Einrichtung eines Smart-Home-Systems mit Basiskomponenten installiert. Dies ist im Grundpreis enthalten.

Der Wohnungsnutzer beziehungsweise Eigentümer kann dann aus einer Vielzahl von Komponenten zur individuellen Erweiterung des Smart-Home-Systems gegen Mehrpreis auswählen. Zur Auswahl stehen hierbei beispielsweise Heizungssteuerung, Rollladensteuerung, Lichtszenenmanagement oder Sicherheitskomponenten“, informiert die MBG. Videosprechanlagen und Barrierefreiheit in den Gebäuden als Grundausstattungen verstehen sich da beinahe von selbst.

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