Zwölf Kinder beim Zeltlager des CVJM Kierspe

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Eine besondere Anziehungskraft hatte das Lagerfeuer für die Ferienspielkinder. Hier grillten sie erst ihre Würstchen und später dann das Stockbrot. –

KIERSPE – Besser konnte es das Wetter für die Ferienspielkinder des CVJM Kierspe nicht meinen: tagsüber Sonne pur und abends eine laue Sommernacht. So war das angebotene Zeltlager von Samstag auf Sonntag genau das Richtige für die zwölf Mädchen und Jungen. Von Gertrud Goldbach

Nach vielen Jahren war es das erste Mal, dass der CVJM Kierspe wieder eine Ferienspielaktion angeboten hatte. Als Quartier für ihre Aktion hatten die Veranstalter einen sehr schönen Platz ausgesucht, den Hof der Familie Schwarz in Thal. Am Samstagmittag trafen sich die Kinder an der Margarethenkirche, von dort ging es gemeinsam zum Ziel. Die Zelte waren dort schon aufgebaut. In ihrer Mitte war ein Platz für ein Lagerfeuer, und das Verpflegungszelt spendete den darunter stehenden Kuchen und Tees Schatten.

Kinder lösen beim Waldspiel verschiedene Aufgaben

Nachdem alle Kinder und Betreuer ihre Sachen verstaut hatten war es Zeit, mit einem Kennenlernspiel zu beginnen, denn nicht alle Kinder kannten sich vorab. Entsprechend gut vorbereitet waren sie dann für das anschließende Waldspiel, in das sie in Fünfergruppen starteten. Hierbei hatten sie an mehreren Stationen ihre Geschicklichkeit und Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen. Lösten sie ihre Aufgaben zur Zufriedenheit der Jury erhielten sie einen kleinen Preis, wie beispielsweise Schnüre, die sie tags darauf beim Basteln eines kleinen Segelbootes verwenden konnten.

Eine ihrer Aufgaben war, durch ein zwischen zwei Bäumen gespanntes Spinnennetz aus Bindfaden hindurch zu klettern, ohne dabei eine Öffnung zweimal zu nutzen. Eine andere Aufgabe ließ sie in Gläsern jeweils drei unterschiedliche Tiere, Pflanzen oder Früchte sammeln. Mit jeder gelösten Aufgabe erhielten sie mehr und mehr Material, welches sie für ihr Segelboot nutzen konnten. Doch nicht nur das Lösen von Aufgaben stand im Wald auf dem Plan. Die Kinder und Betreuer erzählten sich auch Geschichten. „Wir wollten schon lange wieder zurück sein, doch die Kinder entdeckten immer wieder etwas Neues und so kamen wir recht spät zu unserem Abendprogramm am Lagerplatz an“, berichtete Bettina Mausolf vom Betreuerteam.

Am gemütlichen Lagerfeuer wurden als Abendessen Würstchen und Stockbrot gegrillt. Vorgesehen war zwar, dass die Kinder gegen 22 Uhr in den Zelten verschwinden sollten, doch auch hier verschob sich der Zeitplan. Die Nacht verbrachten sie dann in den Zelten, die oben eine Öffnung hatten, durch die sie bis in den Himmel sehen konnten.

Der nächste gemeinsame Morgen war für die Mädchen und Jungen kurz. Nach dem Frühstück wurde an den Segelbooten gebastelt. Diese wurden daraufhin zum Abschluss des Zeltlagers bei einer Segelregatta getestet.

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