Yulia hält Kiersper Wehr auf Trab

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Vom Sturm Yulia gefällt: Die Freiwillige Feuerwehr beseitigt einen Baum auf der Straße In der Mark.

Kierspe - Der Sturm Yulia hat am Sonntag nicht nur durch teilweise sintflutartige Regenfälle dafür gesorgt, dass die Volme und die anderen Bäche in Kierspe Hochwasser führen, sondern auch den Frauen und Männern der Freiwilligen Feuerwehr Kierspe insgesamt zwölf Einsätze beschert, die allesamt unter die Rubrik „Hindernisse beseitigen“ standen.

Bereits am Morgen – 10.07 und 11.54 Uhr – musste der Löschzug 4 Neuenhaus/Volme, wie bereits berichtet, nach Hemecke und Bollwerk ausrücken, um umgestürzte Bäume beziehungsweise solche, die auf die Straße zu stürzen drohten, zu beseitigen. Dabei waren natürlich Motorsäge, Seile und Muskelkraft gefragt, um die Hindernisse von der Fahrbahn zu räumen. Weiter ging es für die Blauröcke des Löschzugs 4 um 14.54 Uhr: In Berker Mühle war ein Baum umgestürzt.

Doch nicht nur Bäume stürzte der Sturm um, In der Grüne fegte er auch einen Bauzaun auf die Bundesstraße 54. Um 16.48 Uhr wurde auch hier der Löschzug 4 gerufen, um das Hindernis zu beseitigen. Wenige Minuten danach, um 17.10 Uhr, kam auch der Löschzug 1 Stadtmitte zum Einsatz, denn in der Ortslage In der Mark blockierten gleich mehrere Bäume die Straße.

25 Minuten danach konnten wieder die Mitglieder des Löschzugs Neuenhaus/Volme einen umgestürzten Baum zerlegen und beseitigen. Dafür mussten sie nach Holt ausrücken. Sie waren zwar noch nicht (endgültig) umgestürzt, doch mehrere Bäume drohten die Heerstraße zu blockieren beziehungsweise den Verkehr auf dieser zu gefährden. Wenn die Löschzüge bereits in ihrem neuen Domizil an der Dr.-Hans-Wernscheid-Straße untergebracht wären, hätten sie sozusagen zu Fuß zum Einsatzort, der nahe des Gerätehauses lag, gehen können.

An der Heerstraße, nahe des neuen Feuerwehrgerätehauses, musste ebenfalls ein gebrochener Baum beseitigt werden.

Allerdings benötigten die Mitglieder des Löschzugs Stadtmitte eine Seilwinde und natürlich die Motorsäge, um die Bäume umzuziehen und zu zerkleinern. Dieser Einsatz begann um 18.07 Uhr, der nächste folgte um 18.44 Uhr: Diesmal war wieder der Zug Neuenhaus/Volme an der Reihe, der zum Herlinghauser Weg ausrücken musste. Von einem Hang strömte Wasser gegen ein Haus und drohte in das Gebäude einzudringen.

Dann hatten die Frauen und Männer von Neuenhaus und Volme etwa drei Stunden Pause, ehe es galt, den nächsten umgestürzten Baum aus dem Weg zu räumen. Diesmal ging es um 22.25 Uhr zur Kreisstraße 25 zwischen Handweiser und Berkenbaum. Der heftige und teilweise sintflutartige Regen sorgte ein weiteres Mal für einen Wasserschaden und rief die Mitglieder des Löschzugs 4 auf den Plan: In Beckinghausen war ein Bach über die Ufer getreten und hatte die Straße überflutet.

Der letzte Einsatz für die Wehr aus Neuenhaus und Volme am Sonntag begann um 23.04 Uhr. Noch einmal ausrücken mussten aber die Blauröcke des Löschzugs 1 Stadtmitte am frühen Montagmorgen: Um 1.25 Uhr löste eine Brandmeldeanlage einer Firma an der Osemundstraße Alarm aus, jedoch nicht, wegen eines Feuers. Vielmehr hatte, bedingt durch den Regen, eine große Wasserlast einen Teil von Dach und Decke einer Lagerhalle zum Einsturz gebracht.

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