Zweites Benefizkonzert zugunsten des Kirchturms

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Die Kohlbergspatzen Lena und Lukas sangen ein kleines Solo.

Kierspe - Erfrischend wie ein warmer Mairegen wirke das zweite Benefizkonzert zugunsten der Renovierung des Margarethenkirchturms. Die Kohlbergspatzen und der Chor Querbeet hatten zu diesem Konzert am Sonntag eingeladen und präsentierten ihr Programm unter Leitung von Rosel Neumann.

Von Getrud Goldbach

„Unser Repertoire umfasst weltliche und christliche Lieder, aber auch Hits und Schlager“, versprach Rosel Neumann musikalische Vielfalt. So eröffneten beide Chöre das Konzert mit der „Ode an die Freude“, so erfrischend dargebracht, dass auch die Freude beider Ensambles am Gesang spürbar wurde. Es folgte „Joshe lebt in Japan“ – ein mitreißendes Friedenslied.

Auch das Publikum war gefragt: Die Zuhörer wurden aufgefordet mitzusingen. Und welches Lied würde sich da mehr eignen als „Lasst uns miteinander“. So stimmten alle ein, und der Klang vieler Stimmen erfüllte das Gotteshaus. „Kinder aller Länder denkt daran, ihr seid wie die Farben, denkt daran“ so die Aussage im Text zu „Hand in Hand with a Friend“, bei dem alle Kinder zusammen mit ihren Müttern bunte Tücher schwenkten, um die Botschaft des Liedes mit dieser Geste zu unterstreichen.

Auch der Chor Querbeet traf bei den Zuhörern ins Schwarze. Nach der „Kleinen Nachtmusik“ von Mozart stimmten sie auch „Hörst du den Vogelgesang, es ist Frühling im Land“ an.

Und erneut konnten auch die Besucher ihre musikalische Ader unter Beweis stellen, denn alle waren aufgefordert mitzupfeifen. Auch das funktionierte erstaunlich gut – aus allen Bänken der Kirche erklang bald fröhliches „Vogelpfeifen“.

Auch der Chor Querbeet unter der Leitung von Rosel Neumann wirkte beim Benefizkonzert mit. - Fotos: Goldbach

Der „Traum von Amsterdam“ und der „Irische Reisesegen“ läuteten das Ende des Konzertes ein. „Mit ,Vater unser’ verabschieden wir uns mit einem Lied, das besonders gut zu einem Ort wie diesem passt“, kündigte Rosel Neumann an. Doch ohne Zugabe ließen die Zuhörer die beiden Chöre nicht gehen.

„Für dieses Lied verteilen wir uns in der ganzen Kirche“, wies die Chorleiterin ihre Sänger an. Klatschend und rhythmisch Singend steckten die Chöre das Publikum an, das spontan in den lebhaften Schlussgesang einstimmte.

Das nächste Benefizkonzert in der Margarethenkirche findet am kommenden Sonntag, 25. Mai, ab 18 Uhr statt. Dann sind die Chöre Aletheia, Alive, Vivendi und der Kirchenchor Rönsahl zusammen mit der Solosängerin Verena Kreft zu Gast. Auch die Spendeneinnahmen dieser Veranstaltung fließen natürlich in den Fördertopf für die Sanierung des Turms der Margartehenkirche.

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