Zweite Bauphase des Volmefreizeitparks

+
So soll der Volmefreizeitpark auf Seiten der B 54 nach der Fertigstellung aussehen. An die Bundesstraße (oben) grenzt ein Parkplatz an, von dem sich das Gelände samt Aktionsfläche langsam abfallend bis zum Volme-Ufer erstrecken soll.

Kierspe - Zum Ende dieses Jahres soll die Fertigstellung des Volmefreizeitparks gefeiert werden. Daran hält die Stadtverwaltung fest. Das Regionale-Projekt gilt als eines der größten Bauprojekte der Volmekommune, bald sollen die Arbeiten der zweiten Bauphase beginnen.

Gummistiefel sind angebracht, wenn man derzeit das Gelände des Volmefreizeitparks betritt. Die Erdbewegungen der vergangenen Monate türmen sich zu großen Haufen auf, die aber schon das zukünftige Gelände des Parks erahnen lassen. 

Nachdem im vergangenen Jahr die erste Bauphase abgeschlossen werden konnte, konzentrieren sich nun alle Planungen auf den Beginn der zweiten Phase. Die sieht die Gestaltung des Geländes und der Anlagen vor. „Momentan bereiten wir die Ausschreibung für die Gestaltungsarbeiten vor“, sagt Carsten Seil, Sachgebietsleiter Tiefbau der Stadt Kierspe. Die Auftragsvergabe solle dann voraussichtlich im April erfolgen. 

Park nimmt im Sommer Gestalt an 

Während des Sommers, so die derzeitigen Planungen der Stadtverwaltung, soll der Park an der Volme dann seine endgültige Gestalt annehmen. Im Rahmen eines Vor-Ort-Termins mit der Meinerzhagener Zeitung erläuterten die beiden federführenden Projektleiter der Stadt Kierspe, Rainer Schürmann und Carsten Seil, den weiteren Verlauf auf der Großbaustelle.

An der im vergangenen Jahr erfolgreich umgeleiteten Volme schlagen seit ein paar Wochen 38 neu gepflanzte Bäume verschiedener Art Wurzeln. Die Begrünung des künftigen Parkgeländes ist wichtiger Bestandteil des Konzeptes. Wenn der Volmefreizeitpark einmal fertig gestellt ist, sollen Bäume, Stauden und Blumen den Wohlfühlcharakter des Geländes hervorheben und neben den geplanten Aktionsflächen für Verweilorte sorgen. 

Höchster Punkt des Geländes wird der Übergang vom Parkplatz zum Park sein. Von dort an, so erklären Schürmann und Seil, soll sich der Park „wie eine Aue“ bis zum Volme-Ufer erstrecken. „Das vom Parkplatz ausgehende, abschüssige und gleichzeitig bepflanzte Gelände dient zudem als natürlicher Lärm- und Sichtschutz vor der Bundesstraße 54“, so Schürmann. 

Sportliche Möglichkeiten auf der Parkanlage

Auf der sogenannten Aktionsfläche, die sich in die in Flussrichtung rechtsseitige Parkanlage integriert, sollen Bürger sich vor allem sportlich betätigen können – Boule, Tischtennisplatten, Skateanlagen, eine Slackline, Streetball sowie einen Balancierparcours sehen die Planungen vor. Hinzu kommen eine Schaukel, ein Spielpfad und ein Klettergerüst. 

Auf die andere Volmeseite gelangen die Besucher des Parks über eine derzeit im Bau befindliche Brücke. Am Ufer, so zeigen es Seil und Schürmann auf den Plänen, könnten in Zukunft kulturelle Veranstaltungen wie Theaterstücke und kleinere Konzerte stattfinden. Dort soll – mit dem Rücken zur Volme – eine asphaltierte Bühne errichtet werden. 

Im Hintergrund – das gesamte Park-Areal erstreckt sich über etwa drei Hektar – geht es bis hinauf zur Straße Windfuhr durch Parkanlagen dann eher ruhiger zu. Von der Windfuhr aus solle, so erklärt Seil, ein Zugang über einen gesicherten Bahnübergang zum Park angelegt werden. In diesem Bereich werde auch der geplante Volmeradweg den Park berühren. 

Maßnahmen gegen Vandalismus

Die Sport- und Spielgeräte auf den Aktionsfeldern sollen größtenteils aus feuerverzinktem Stahl angefertigt werden. Das Material sei nicht nur robust, sondern im Falle einer Graffitiverschmutzung zu säubern. In Sachen Vandalismus habe man sich zudem auch bei der Brücke Gedanken gemacht. Eine besondere Beschichtung lasse auch hier eine Beseitigung eventueller Schmierereien zu. 

Noch liegt eine Menge Arbeit vor den Verwaltungsmitarbeitern. Doch es sei auch ein Projekt, „das man nicht alle Tage betreuen darf“, sind sich Schürmann und Seil einig. „Wir möchten auf jeden Fall in diesem Jahr fertig werden“, hoffen die beiden auf ein zügiges Vorankommen der noch ausstehenden Arbeiten. Doch bei allen Bauprojekten könne es auch Rückschläge geben. „Wir sind aber optimistisch.“

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare