Schwerpunktklassen präsentieren sich 

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Zum großen Finale kamen alle Schüler auf die Bühne des Pädagogischen Zentrums.

Kierspe – Thematisch war der Bogen weit gespannt bei den beiden Schwerpunktabenden der Jahrgänge 5 und 6 der Gesamtschule Kierspe. Insgesamt zeigten rund 300 Schüler aus 13 Klassen in einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm, was sie in ihren jeweiligen Schwerpunkten erarbeitet hatten.

Die größte Außenwirkung entfaltet dabei regelmäßig die Bläserklasse, das meiste Interesse besteht bei den Kindern aber an den Naturwissenschaften. Gleich drei „NW“-Klassen vertiefen im 5. Jahrgang mit zwei Unterrichtsstunden pro Woche zusätzlich ihre Kenntnisse im Bereich Physik, Chemie und Biologie, im 6. Jahrgang sind es zwei. Weitere Schwerpunkte bilden die Europa-, Sport- und Kreativklasse.

Das Programm eröffnen traditionell die Bläser. Mit Fanfarenmusik zogen die Fünftklässler ins bis auf den letzten Platz besetzte Pädagogische Zentrum (PZ) ein. Vor allem für die Tuba- und Posaunenspieler war das wohl nicht nur eine musikalische, sondern auch eine physische Herausforderung.

Die Anmoderation der jeweiligen Programmteile übernahmen die Schüler selbst und wirkten dabei erstaunlich souverän, obwohl vor allem für die meisten Fünftklässler der Abend eine Premiere war.

Ihre jeweiligen Schwerpunkte vertiefen die Kinder überwiegend in projektbezogenem Unterricht. „Darin gibt es keine Klassenarbeiten und keine Noten,“ betonte Abteilungsleiterin Astrid Hettesheimer. „Ihre“ Klasse, die Europaklasse 5.2, hatte sich mit dem Namen „Europa“ befasst und die Sage von Gott Zeus und der schönen Königstochter in einem Theaterstück auf die Bühne gebracht. Das Publikum hatte seinen Spaß daran, die Kinder in den Rollen von griechischen Göttern zu sehen. Europa, die von Zeus in Gestalt eines Stiers davongetragen wurde, war einer der Höhepunkte des Abends.

Viel Beifall bekam auch die Sportklasse, von denen einige die Bühne mit Flickflacks über den Bühnenrand hinweg verließen.

Ihr im Schwerpunktunterricht erworbenes Wissen teilten die Schüler mit ihrem Publikum: Das lernte den Unterschied zwischen Alt-Saxophon und Tenorhorn kennen, erfuhr, wie Gasbrenner und Mikroskop funktionieren und konnte bei einer Pantomime der Kreativklasse Märchen raten.

Vor allem bei den Naturwissenschaften setzten die Schüler auf technische Unterstützung und in erster Linie auf Tablets, die ebenfalls schwerpunktmäßig im Unterricht eingesetzt werden. Auf diese Weise konnten sie die angezüchteten Bakterienkulturen unter dem Mikroskop per Beamer bis in die letzte Reihe der Zuschauer sichtbar machen.

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