Beim Einkaufen Auto „auftanken“

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Die neue E-Ladestation auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums Wildenkuhlen wurde von Stadtwerke-Prokurist Christian Lombardi, Bürgermeister Frank Emde und Tiefbauamtsleiter Helmut Heidemann (von rechts) eingeweiht.

Kierspe - In Kierspe können alle Besitzer von Elektro-Autos jetzt einkaufen gehen (fahren) und gleichzeitig tanken. Denn die Stadtwerke haben zwei neue E-Ladestationen in Betrieb genommen.

Eine dieser Säulen mit zwei Zapfstellen finden E-Autofahrer auf dem Parkplatz des Einkaufszentrum Wildenkuhlen; die zweite bei den Stadtwerken selbst, also nahe des Rewe-Supermarkts. „Mit der Investition in die beiden neuen Ladesäulen möchten wir der Elektromobilität in unserer Heimat einen stärkeren Anschub geben und den Bürgern die Alltagstauglichkeit demonstrieren“, sagte am Dienstag Christian Lombardi, Prokurist der Stadtwerke Kierspe.

Zusammen mit Bürgermeister Frank Emde und Helmut Heidemann, Leiter des Sachgebiets Tiefbau, übergab er die E-Ladestation seiner Bestimmung. Auch wenn ein Geländer noch nicht wieder angebracht ist, so wurde die Säule mit zwei Zapfstellen bereits genutzt. Es handelt sich um eine Säule mit der Lademöglichkeit von 22 kW (Kilowatt) pro Zapfstelle.

Kontaktlos: Es reicht, wenn man die Karte vor das Lesegerät hält.

Die sieben Jahre alte E-Ladestation am Stadtwerke-Service-Center wurde ebenfalls gegen solch eine modernere Säule ausgetauscht. Sobald diese in Betrieb geht, können in Kierspe vier Elektrofahrzeuge „aufgetankt“ werden. Eine Stunde Aufladung reiche etwa, um 100 Kilometer weit fahren zu können, erklärt Lombardi und empfiehlt die Ladenetz-Karte (zusammen mit einer App), die bei den Stadtwerken erworben werden kann und die in Deutschland und Europa an rund 10 000 Säulen einsetzbar sei.

Aber auch für alle ohne diese Karte ist das Stromtanken möglich (sieh Infokasten) – wie das geht, kann auf der Säule nachgelesen werden. In Kierspe werden damit vier öffentliche Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge geboten. Eine weitere Station gibt es bei einem Unternehmen am Haunerbusch, eine vierte, so weiß Bürgermeister Frank Emde, soll im Gewerbegebiet Osemundstraße errichtet werden.

Kontrolllampe Eine Kontrolllampe an der Autosteckdose zeigt an, wenn geladen wird.

Bei der offiziellen Einweihung der E-Ladestation erinnerte der Bürgermeister an das Leaderprojekt „E-Mobilität“, bei dem Ladestationen ein Punkt waren, beziehungsweise sind. Vonseiten der Stadtwerke wird man auch weiterhin mit dem Partner Mark-E – der sich um Stromversorgung, Wartung der E-Ladestationen und Abrechnung kümmert – untersuchen, ob es weitere Orte gibt, „wo sich die Menschen länger als 30 Minuten aufhalten“ und sich damit eine Elektroladesäule lohnt.

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