Kooperation zwischen Kitas

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Die Villa Regenbogen (Foto) wird ebenso von Margrit Witt-Kringe geleitet wie die Kita Abenteuerland.

Kierspe - Eigentlich sollte die Leitung des evangelischen Kindergartens Abenteuerland neu besetzt werden, doch es fand sich keine Erzieherin, kein Erzieher, der diese Aufgabe übernehmen kann. Aus diesem Grund leitet Margrit Witt-Kringe sowohl die Villa Regenbogen als auch das Abenteuerland.

Grund für die Vakanz in der Einrichtung am Büscherweg war der Wechsel des Leiters Jan Klobes, der die Aufgabe abgeben wollte. Er ist dem Kindergarten aber zumindest teilweise erhalten geblieben. Denn da sich kein Leiter für den Kindergarten Abenteuerland fand, hat sich der Träger, die Evangelische Kirche, entschlossen, wie in Lüdenscheid und in anderen Bereichen eine Kooperation zwischen den Kindergärten „Am Denkmal“ und am Büscherweg einzugehen.

Daher hat Margrit Witt-Kringe, Leiterin der Kindertagesstätte Villa Regenbogen, auch die des Kindergartens Abenteuerland übernommen. „Die beiden Einrichtungen sollen immer weiter vernetzt werden“, erklärt Witt-Kringe das Ziel der Kooperation. Für sie sowie eine Kollegin, die für beide Einrichtungen angestellt ist, bedeutet dies, je nach Bedarf zwischen den Kindergärten zu wechseln, um die Betreuung von derzeit 109 Mädchen und Jungen zu gewährleisten.

Dazu zählt ebenfalls die Verlässlichkeit beispielsweise für Alleinerziehende oder berufstätige Eltern. „Wenn ein Kindergarten einmal schließen sollte, dann können wir im anderen eine Notgruppe für beide Einrichtungen bilden“, erläutert die Leiterin. Und dass die beiden evangelischen Kindergärten sehr beliebt sind, würde man an den aktuellen Anmeldezahlen für das Kindergartenjahr 2019/20 – am Dienstag endet die Anmeldezeit – sehen. „Beide sind proppenvoll, es gibt Wartelisten“, weiß Margrit Witt-Kringe. Und dies, obwohl vom Kreisjugendamt die Plätze in der Villa Regenbogen auf 70 und im Abenteuerland auf 45 aufgestockt wurden.

Besonders groß ist der Bedarf bei der U3-Betreuung: In der Einrichtung „Am Denkmal“ gibt es 20 Anmeldungen, in der am Büscherweg 18 – „aber wir können jeweils nur sechs Plätze zur Verfügung stellen“, betont die Leiterin der beiden Kindergärten. Natürlich werde es noch Korrekturen bei den Anmeldezahlen geben, weil einige Eltern ihr Kind an mehreren Einrichtungen anmelden würden. Gleichwohl will Witt-Kringe bei den Eltern keine falschen Hoffnungen: Die Plätze werden wohl belegt sein.

Marionettentheater beschließt Weihnachtszeit

Am Montag profitierten aber alle Mädchen und Jungen aus dem Abenteuerland und der Villa Regenbogen von der neuen, noch recht jungen Kooperation. Denn alle Kinder hatten kurz vor Weihnachten eine Eintrittskarte geschenkt bekommen, die nun eingelöst werden konnte. Die Bochumer Puppenbühne gastierte in der Christuskirche mit „Kasperle und der Eisbär“. Bei dieser Geschichte gingen die Kinder begeistert, engagiert und lautstark mit. „Wir machen das jetzt zum vierten Mal“, erklärte Witt-Kringe, für die Kinder soll es Anfang des neuen Jahres ein Abschluss der Weihnachtszeit sein.

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