KuK gibt jährlich 40.000 Euro für Kulturveranstaltungen aus

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KuK-Vorsitzender Karl-Heinz Kraus zu Gast im Kiersper Kulturausschuss.

Kierspe - „Es gibt Künstler, die berichten, sie hätten schon Schlimmeres erlebt als die Künstlergarderoben im PZ. Die scheinen schon einiges gewohnt zu sein“, antwortet Karl-Heinz Kraus auf die Frage von Marc Voswinkel, wie er den Zustand der Umkleideräume beurteile.

Der erste Vorsitzende des Vereins für Kommunikation und Kultur in Meinerzhagen und Kierspe (KuK) war auf Einladung in den Ausschuss für Schule und Kultur gekommen, um dort über die Arbeit des Vereins zu berichten. Kraus gibt aber nicht nur die Einschätzung der Künstler wieder, er hat auch eine eigene Meinung zu den Garderoben: „In Meinerzhagen ist es jetzt schon vor dem Umbau der Stadthalle traumhaft im Vergleich zu Kierspe. Vor allem ist der Durchgangsbereich zwischen Umkleide und PZ nicht schön. Dieser Raum wird als Rumpelkammer benutzt, da steht unglaublich viel herum.“

Trotz dieses Makels möchte KuK keinesfalls auf das PZ als Spielort verzichten. Vor allem auch deshalb nicht, weil die Stadthalle in Meinerzhagen ab Mitte nächsten Jahres und dann für noch unbestimmte Zeit durch den Umbau nicht mehr zur Verfügung steht. Nach Aussage von Karl-Heinz Kraus falle es auch mittlerweile leichter, das Pädagogische Zentrum der Gesamtschule zu buchen, weil die Stadt Kierspe dem Verein bei den Kosten entgegengekommen sei.

Die Präferenz für die Stadthalle bleibt aber – alleine schon wegen des größeren Platzangebotes und der besseren technischen Ausrüstung. Doch gerade im Bereich Kabarett sei das Pädagogische Zentrum eine gute Wahl. Allerdings gebe es auch in diesem Genre Künstler, die weder nach Kierspe noch nach Meinerzhagen kommen würden.

War auch schon auf Einladung von KuK im PZ: Christian Ehring.

„Manche Künstler kommen erst, wenn der Spielort mindestens 1000 Plätze hat“, erklärt Kraus. Ansonsten sei man aber mit dem KuK-Programm auch in anderen Veranstaltungszentren Kierspes gerne Gast. Konkret nannte Kraus die Brennerei, Margarethenkirche und das Soziales Bürgerzentrum Hand in Hand. Aus dem Innenleben des Vereins berichtete Kraus, dass man derzeit rund 340 Mitglieder und 40 Sponsoren habe. Dadurch sei es möglich, jedes Jahr rund 40000 Euro für Kulturveranstaltungen in den beiden Volmestädten auszugeben.

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