Experimentieren und Fördern an Bismarckschule

Der Stundenplan an der Bismarckschule ist fertig. Für jeden Lehrer steht ein farbliches Magnetplättchen, wie Rektor Ekkehard Haas und Konrektorin Gisela Paulick gestern erläuterten.  ▪

KIERSPE ▪ Auch die großen Ferien mit ihren sechseinhalb Wochen gehen irgendwann vorüber. Und jetzt ist es bald soweit, die letzten Tage haben begonnen. Am kommenden Mittwoch, 22. August, startet für die Schüler wieder der Schulalltag.

Einige Lehrer sind teilweise sogar diese Woche schon in der Schule, aber ab Montag beginnen die Konferenzen, so dass spätestens dann alle da sein müssen. Noch früher waren die Schulleitungsmitglieder vor Ort, die bereits seit der vergangenen Woche mit der Stundenplangestaltung befasst sind. Das betraf natürlich ebenfalls Ekkehard Haas als Rektor und Gisela Paulick als Konrektorin der Bismarckschule, die auch gestern nochmals in der Grundschule am Richelnkamp waren, um die Konferenzen vorzubereiten.

Am Montag dreht es sich in der Konferenz zunächst um organisatorische Fragen und am Dienstag dann um pädagogische. Für die Erstklässler geht es an der Bismarckschule wie an allen anderen Grundschulen erst einen Tag später, am Donnerstag, 23. August, los, wenn die Einschulung der i-Männchen ist. „Wir haben 50 Erstklässler, so dass zwei 25 Schüler große Klassen gebildet werden“, berichten Haas und Paulick. Klassenlehrer sind Regina Wonderschütz in der 1a und Stefanie Keuchel in der 1b. Zur Einschulung gibt es einen ökumenischen Gottesdienst um 10 Uhr in der Margarethenkirche, danach eine Feier mit Programm in der Pausenhalle und anschließend geht es in die Klassen.

Bei der Stundenplangestaltung an der Bismarckschule waren diesmal insgesamt 219 Pflichtstunden zu verteilen. Hinzu kamen noch doppelt besetzte Stunden, wo dann zwei Lehrer gemeinsam unterrichten, Förderunterricht, Arbeitsgemeinschaften und zudem Einsatz in der Offenen Ganztagsgrundschule.

„Wir sind mit zwölf Kollegen personell sehr gut besetzt“, freuen sich Haas und Paulick. Über eine schulscharfe Ausschreibung wurde mit dem 31-jährigen Alexander Schöbel noch ein neuer Lehrer eingestellt. Seine Schwerpunkte liegen bei Sport, Sachkunde und Englisch. Außerdem hat er die Experimentier-AG geleitet, als er schon einmal vertretungsweise an der Bismarckschule war. In der Experimentier-AG wird nach dem Phänomenta-Prinzip gearbeitet. Außerdem gibt es an der Bismarckschule im nächsten Schuljahr eine Theater-AG und eine Förder-AG für besonders leistungsorientierte und -starke Schüler, die Ekkehard Haas persönlich leiten wird. In dieser können die Schüler Themen nach eigener Wahl und Interessenslage erarbeiten und somit Spezialwissen einbringen, ob sich ein Schüler mit Dinosauriern oder Zukunftstechnologie beschäftigt. Es wird projektmäßig gearbeitet. Ziel soll die Erarbeitung einer Präsentation und eines Vortrages sein.

Bei der Stundenplangestaltung ist es Ekkehard Haas und Gisela Paulick gelungen, dass besonders alle i-Männchen die gleichen Anfangszeiten haben und es für die Lehrer keine Springstunden gibt, was diese begrüßen dürften.

An der Grundschule am Richelnkamp gibt es im Schuljahr 2012/13 neun Klassen, wobei der erste bis dritte Jahrgang jeweils zweizügig geführt wird und nur der vierte dreizügig, wie die beiden weiter informieren. Die Offene Ganztagsgrundschule arbeitet inzwischen problemlos. Derzeit wird die OGS von 19 Kindern besucht und in der Betreuungsgruppe sind weitere 20, somit haben sich die Besucherzahlen hier stabilisiert.

An der neuen Verbundschule werden insgesamt 81 Schüler eingeschult, 53 an der Pestalozzischule, wo zwei Klassen gebildet werden mit den Klassenlehrern Manuela Balke in der 1a und Jutta Wernscheid in der 1b sowie 28 am Teilstandort Schanhollenschule, wo Gudrun Barth die erste Klasse übernimmt. Die Einschulung beginnt um 10 Uhr mit einem gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst in der St. Josef-Kirche, anschließend gehen die Kinder in die Pestalozzi- und die Schanhollenschule. An der Rönsahler Servatiusschule werden zwölf Kinder eingeschult, die in die Doppelklasse 1/2 von Birgit Witteler kommen. Der ökumenische Gottesdienst zur Einschulung beginnt um 8.10 Uhr in der Servatiuskirche.

„Mit 143 Schülern haben wir diesmal einen sehr schwachen ersten Jahrgang. 2011 hatten wir noch 173 i-Männchen. Das ist rund eine Klasse weniger“, fasst Petra Koch vom städtischen Schulamt zusammen. Hinzu kommen allerdings noch die Kinder, die an der Freien Schule eingeschult werden. Das sind in diesem Jahr elf Mädchen und Jungen. Klassenlehrerin ist Eva Portugal. Für diese geht der Unterricht am Montag, 27. August um 9 Uhr los.

An der Gesamtschule kommen am Donnerstag 181 Mädchen und Jungen in den neuen fünften Jahrgang. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St. Josef-Kirche. Die eigentliche Einschulungsfeier im Pädagogischen Zentrum ist dann um 16.30 Uhr.

Rolf Haase

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