Mehr als 11 000 Seminarstunden an der Volkshochschule Volmetal

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Im Kiersper Ratssaal trafen sich die Mitglieder des VHS-Zweckverbands zu ihrer Verbandsversammlung.

Kierspe - Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr und Ausblick auf neue Herausforderungen hielt VHS-Direktorin Marion Görnig bei der Verbandsversammlung des Volkshochschulzweckverbandes Volmetal.

11 900 Unterrichtsstunden wurden in diesem Jahr erteilt mit insgesamt rund 7000 Teilnehmern. Die verteilten sich prozentual entsprechend den Bevölkerungsanteilen ziemlich gleichmäßig auf die fünf Kommunen des Volmetals. Kontinuierliche Steigerungen sowohl in Bezug auf Kursangebot als auch Teilnehmerzahlen hatten zu diesem „sehr guten“ Ergebnis geführt.

Die Spitzenwerte der beiden Vorjahre habe man damit zwar nicht erreicht, das sei aber auch nicht zu erwarten gewesen, waren sie doch auf die zahlreichen Integrationskurse für Flüchtlinge zurückzuführen. Das Thema Deutschkurse werde die VHS allerdings auch weiterhin beschäftigen, wobei Sprachkurse ohnehin zum Kerngeschäft gehören. Konstant blieb der Bereich der Gesundheitsbildung, einen Zuwachs konnten die Fachbereiche Lebenswelt und Kulturelle Bildung verzeichnen, ebenso die politische Bildung. „Die Leute werden wacher“, konstatierte Marion Görnig. Damit verknüpft sich auch ein anderer Bereich, der die VHS-Verwaltung schon seit geraumer Zeit beschäftigt – neue digitale Lernformen.

Die VHS hat Angebote des Projekts „Smart Democracy“ des Deutschen Volkshochschulverbandes ins Programm genommen und kann dadurch hochkarätige Expertenvorträge per Live-Stream zur Verfügung stellen. Vernetzungsmöglichkeiten bietet außerdem die VHS-Cloud, für die Mitarbeiterin Kathleen Borchert als Administratorin der VHS Volmetal verantwortlich zeichnet. Jetzt gehe es darum, didaktische Konzepte zu erstellen, um die Digitalisierung in Lernfortschritte für die Kursteilnehmer umzumünzen. „Das Ganze soll keine technische Spielerei sein.“

Synergieeffekte will man auch durch das neue Layout nutzen, mit dem die VHS Volmetal sich dem gemeinsamen Markenauftritt des Deutschen Volkshochschulverbandes anschloss. Dadurch könne man bundesweite Aktionen mitnutzen.

Aufs und Abs stehen auch bei der Finanzierung bevor: „Die Landesmittel werden dynamisiert,“ erläuterte Görnig, die VHS kann mit zwei Prozent Zuwachs pro Jahr rechnen, die Zweckverbandsumlage für 2019 könne trotz zu erwartender Kostensteigerungen mit 190 000 Euro auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden.

Unklar hingegen sei bislang, für welche Bereiche ab 2020 Umsatzsteuer gezahlt werden müsse. Klar sei lediglich, dass diese Kosten an die Kursteilnehmer weitergereicht werden – teilweise werden die Kurse also teurer. Auf Antrag von Thomas Hartung entlasteten die Vertreter der fünf beteiligten Kommunen Verbandsvorsteher Frank Emde und genehmigten den Haushalt für 2019.

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