Zeus und Consorten: Proben für neues Stück

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Szenenprobe für das neue Stück. Zeus und Consorten ist in der heißen Phase angekommen, in vier Wochen ist Premiere.

Kierspe - Zeus und Consorten, die Theatergruppe der Volkshochschule, probt ihr neues Stück und ist in einer Phase angelangt, wie man sie aus Filmen kennt, die den Film zum Thema machen.

Es war wie im Kino: „Wer macht die Hebamme?“ fragte Regisseurin Martina Schnerr-Bille und die Frage wurde von Mund zu Mund quer durch das PZ der Gesamtschule gerufen, bis sie endlich die passende Person erreicht hatte. 

Die Schauspieler standen teils mit, teils ohne Kostüm auf der Bühne, das Textheft in der einen, imaginäre Requisiten in der anderen Hand. Das Ganze vermittelte einen Eindruck von kreativem Chaos, wozu auch die Karnevalsdekoration beitrug. Die gehörte allerdings nicht zum Stück, sondern zur Karnevalsfeier der Gesamtschule.

 „TV – darf’s noch ein bisschen mehr sein?“ von Thorsten Böhner ist eine Mischung aus Satire und Comedy, bei der die unterschiedlichsten Programmformate von öffentlich-rechtlichem und Privat-Fernsehen, überspitzt dargestellt, im Mittelpunkt stehen. Eine Verkaufsshow gehört unter anderem auch dazu, herzerweichende Sendungen à la „Bitte melde dich“, Fußball und natürlich eine Pathologen-Serie, genannt „Ein Fall für Megadeath“. 

Am Mittwochabend wurde gerade Reality-TV geprobt, das Fernsehen zu Gast im Kreißsaal. Während „Hebamme“ Ivonne Lemke ihre Zeit mit Zigarettenpausen verbrachte, waren von der „hochschwangeren“ Lisa Stephan nur schrille Schmerzensschreie zu hören. Und vor dem Fernseher lümmelte sich Nina Naber, die damit die Rahmenhandlung bestritt. 

Fünf Auftritte hat Zeus und Consorten geplant. Premiere ist am Samstag, 5. März um 19.30 Uhr im PZ der Gesamtschule. Weitere Aufführungen folgen am 8. März im Kulturbahnhof Halver, am 12. März in der Alten Drahtzieherei in Wipperfürth, am 15. März in der Stadthalle Meinerzhagen und am 3. April in der Brennerei in Rönsahl.

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