14 Zentimeter Dämmung und 52 neue Fenster

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14 Zentimeter starke Styroporplatten isolieren nun den Altbau der Pestalozzischule. Insgesamt wurden rund 1000 Quadratmeter Fassade gedämmt. ▪

KIERSPE ▪ „Ohne das Konjunkturpaket II wäre diese Maßnahme zurzeit sicher nicht möglich gewesen“, erklärte Hartwig Benne vom Gebäudemanagement der Stadtverwaltung beim Betrachten der neuen Dämmung der Pestalozzischule.

Bereits Ende Mai hatte das Rönsahler Unternehmen „Malerwerkstatt Schuster“ mit der Dämmung des Altbaus der Schule am Haunerbusch begonnen. Beschlossen wurde diese Art der Sanierung im vergangenen Jahr, als klar war, wie viel Geld Kierspe aus dem Konjunkturpaket II bekommen würde. Schlägt doch allein der Einbau einiger neuer Fenster, die Dämmung inklusive Putz und Farbe sowie kleinere Arbeiten, die in diesem Zusammenhang mit erledigt wurden, mit rund 180 000 Euro zu Buche.

Bislang wurde das Gebäude nur durch ein 24 Zentimeter starkes Mauerwerk isoliert – nach heutigem Stand längst nicht mehr ausreichend. In der Vergangenheit hatte die Stadt zwar immer wieder alte Fenster durch neue mehrfach verglaste austauschen lassen, doch für eine umfassende Dämmung war kein Geld im städtischen Haushalt.

„Wir haben jetzt 14 Zentimeter starke Styroporplatten ausgeklebt, die anschließend verputzt werden. Ganz zum Schluss wird das gestrichen“, erklärte Malermeister Axel Schuster. Wie das ganze dann auch auf der Südseite des Gebäudes aussehen wird, wo derzeit noch die Gesellen beschäftigt sind, ist auf der Seite, die zur Straße Haunerbusch zeigt, zu sehen. In einem hellen Gelb erstrahlt dort nach der Isolierung das Gebäude, wobei der Eingangsbereich in rot und grau abgesetzt wurde.

„Dort sind derzeit noch die Fallrohre provisorisch angebracht, diese werden aber in Kürze noch ersetzt“, so Benne.

Außerdem wurden in diesem Jahr noch 53 neue Fenster eingebaut, die vor allem im Bereich der Flure, Toilettenanlage und des Kellers alte Schieben ersetzen.

Im Rahmen der Arbeiten an der Fassade wurden auch von dem Dachdeckerbetrieb Fandrich die Giebelspitzen mit Metall verkleidet und der Blitzschutz erneuert.

„Außerdem war es nach dem Dämmen notwendig einige Telefonleitungen und auch die Kabel der Alarmanlage neu zu verlegen. Auch diese Arbeiten sind zum größten Teil jetzt abgeschlossen“, erklärte Benne.

Und wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, dann wird auch zum erstenmal seit Bestehen der Schule der Name „Pestalozzischule“ für alle gut sichtbar über dem Haupteingang zu lesen sein. „Das ist eine Arbeit, die das Gebäudemanagement aber selbst erledigt, dafür werden keine Handwerker mehr benötigt“, erläuterte Benne. Der Namenszug wird dazu auf eine spezielle Folie gedruckt, die dann an der Fassade befestigt wird, anschließend kommt zum Schutz noch eine Scheibe darüber. Ähnlich wurde das bereits am Haupteingang der Gesamtschule praktiziert.

An dem Gesamtschulgebäude werden während der Ferien auch noch etliche Arbeiten vorgenommen, die wahrscheinlich bereits in der kommenden Woche beginnen.

Und auch an der Bismarckschule werden sich noch während der Ferien Bauarbeiter einfinden. ▪ Johannes Becker

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