Die Basis für eine Völkerverständigung

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Zehn Schüler des Gymnasio Kamateru im Athener Stadtteil Ileon weilen seit Montag in Kierspe. Dieser Austausch zwischen der Gesamtschule und dem Gymnasium findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt.

Kierspe - „20 Grad erreichen wir in Kierspe auch, aber im Juni“, meinte Bürgermeister Frank Emde zu den aktuellen Wetterunterschieden zwischen der Volmestadt und Athen. Denn der Verwaltungschef begrüßte zehn Schüler des Gymnasio Kamateru, das im Athener Stadtteil Ileon liegt, und ihre beiden Lehrerinnen Olympia Mastrapa und Anna Mantoglov im Rathaus.

Zum nunmehr dritten Mal findet der Austausch zwischend er Gesamtschule und dem Athener Gymnasium statt. Während die Kiersper im Mai Griechenland besuchten, kommen die Athener, die Deutsch lernen, im Dezember, um eventuell einmal Schnee, auf jeden Fall aber einen Weihnachtsmarkt zu erleben.

Aber nicht nur das: Führung durch die Gesamtschule, Teilnahme am Unterricht, eine Stadtrundfahrt mit Hans Ludwig Knau und Ausflüge nach Dortmund und Lüdenscheid stehen für die Gäste der GSK auf dem Plan, der von Astrid Kahlke erstellt wurde.

„Diesen Kontakt muss man besonders pflegen, damit Vorurteile gar nicht erst aufkommen“, sagt Schulleiter Johannes Heintges mit Blick auf die politischen Probleme zwischen den beiden Ländern in der jüngeren Vergangenheit. „Denn ein Austausch ist die Basis für jede Form von Völkerverständigung“, meint der Schulleiter, der sich darüber ärgert, dass es keinerlei finanzielle Unterstützung für den Austausch gibt.

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