Per QR-Code Geschichte erzählen lassen

Zauberhafte Sagenwelt

Zauberhafte Sagenwelt Oben an der Volme
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Zu den Sagen-Orten gehört in Kierspe auch der Volme-Freizeitpark, wo sich die Geschichte „Der schwarze Hinderk“ zugetragen haben soll. Der Freizeit- und Naherholungsbeauftragte Ralf Thebrath brachte auch dort eine Plakette an

Auf den ersten Blick haben der Dorfplatz beim Mahnmal in Rönsahl, der Volme-Freizeitpark, der Schleiper Hammer und der Spielplatz in Bollwerk überhaupt nichts Mystisches oder Sagenumwobenes. Und doch können die vier Stellen in der Volmestadt dazu werden.

Kierspe - Denn dort wurden von Ralf Thebrath, Freizeit- und Naherholungsbeauftragter Oben an der Volme, vier Sagen-Plaketten angebracht. Auf diesen kleinen Tafeln gibt es nicht nur eine kleine Einleitung zu den Geschichten des Buchs „Der Silberbaum im Silberg oder warum die Zwerge die Tarnkappe erfanden – Die zauberhafte Sagenwelt oben an der Volme“, sondern jeweils auch einen QR-Code. Mit dem Smartphone kann jeder diesen einlesen und bekommt die Sage erzählt.

In Rönsahl kann man sich gemütlich auf diese Bank setzen und der Sage vom Brand im Grenzdorf lauschen.

„Diese sind aber nicht eins zu eins abgelesen, sondern jeweils zu einem kleinen Hörspiel umgeschrieben worden“, erklärt Ralf Thebrath den besonderen Reiz der Sagen-Tafeln. Zumeist sind diese Hörspiele rund fünf Minuten lang und bieten die Sagen „Der Brand in Rönsahl“, „Der schwarze Hinderk“ (Volme-Freizeitpark), „Das Erdmännlein und der Schleifer“ (Schleiper Hammer) sowie „Der Hammerschmied von Hunswinkel (Spielplatz Bollwerk). Die Sagen kann also nun jeder am Originalschauplatz oder ganz in dessen Nähe erleben.

In Bollwerk hat der Freizeit- und Naherholungsbeauftragte Ralf Thebrath ebenfalls eine Bank gefunden, wo eine Sagen-Plakette installiert werden konnte.

Nach Herscheid, Meinerzhagen und Halver gibt es nun also auch vier neue Sagen-Orte in Kierspe, wo die Plaketten installiert wurden. Da die Geschichten aus dem Buch zu kleinen Hörspielen umgeschrieben und aufgenommen wurden, verliere auch das Buch „Die zauberhafte Sagenwelt Oben an der Volme“ nicht seinen Reiz, betont der Freizeit- und Naherholungsbeauftragte. Im Gegenteil, es sei etwas anderes, das Buch Zuhause zu haben: seine Bedeutung werde sogar noch untermauert.

„Noch sind Exemplare der ersten Auflage zu haben“, sagt Thebrath, „bei den Kommunen, im lokalen Buchhandel oder über das Internet“. Die (möglichen) Originalschauplätze werden zu kleinen Erlebnisorten und könnten bei einer Wanderung, einem Spaziergang oder auch bei einer Radtour erreicht werden, beziehungsweise verbunden werden. Und damit auch alles klappt, ist nicht nur darauf geachtet worden, dass es eine Anbindung an eine Freizeitinfrastruktureinrichtung, sondern auch eine gute Internetverbindung gibt.

Der Schleiper Hammer gehört ebenfalls zu den Originalschauplätzen der „Zauberhaften Sagenwelt Oben an der Volme“.

Wer plant, einmal alle Sagen-Orte Oben an der Volme aufzusuchen, findet auf der Homepage https://visit.oben-an-der-volme.de/interaktive-ubersichtskarte unter dem Menüpunkt „Sagenorte“ (Symbol mit einer Note) eine Übersichtskarte. „Detail-Infos zu den Sagen-Orten werden hier noch nach und nach hinterlegt“, verspricht Ralf Thebrath.

Buch gibt‘s in den Volme-Kommunen

Das Buch „Der Silberbaum im Silberg oder warum die Zwerge die Tarnkappe erfanden – Die zauberhafte Sagenwelt Oben an der Volme“ kann zum Preis von 9,90 Euro bei allen Oben-an-der-Volme-Kommunen – beispielsweise Touristinfo Meinerzhagen, Bürgerbüro Kierspe, Rathaus Halver, Kö-Shop Halver, Bürgerbüro Schalksmühle – , im heimischen Buchhandel und im Internet gekauft werden.

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