Wehrleute des Löschzuges 1 leisten rund 7000 Stunden

+
16 Kameraden fehlten gar nicht oder nur einmal bei den Diensten im vergangenen Jahr und wurden dafür ausgezeichnet. ▪

KIERSPE ▪ Knapp 7000 Stunden waren die Wehrleute des Löschzuges 1 der Kiersper Feuerwehr im vergangenen Jahr für ihr Ehrenamt im Einsatz, wovon rund rund 1750 Stunden für Einsätze und der Rest für Ausbildung, Sonderdienste, Sport, Fahrzeugpflege und Brandschutzerziehung verwandt wurden. Dies und andere Rückblicke waren Thema des Jahresabschlussdienstes, der beim Löschzug 1 am Samstag stattfand.

Gleich nach der Begrüßung durch Zugführer Andreas Pfaffenbach erteilte er Udo Budde von der Alters- und Ehrenabteilung das Wort. Dieser berichtete, dass die Abteilung zurzeit 18 Kameraden verfüge – im Alter von 60 bis 83 Jahren. „13 von ihnen kommen regelmäßig zum Stammtisch, der jeden zweiten Sonntag im Monat im Gerätehaus Wehestraße stattfindet“, berichtete Udo Budde. Höhepunkt des vergangenen Jahres sei bei den Alters- und Ehrenkameraden ein viertägiger Ausflug gewesen, der nach Bigge-Olsberg geführt habe. Der Hotelier hatte die Gruppe an der Wehestraße abgeholt, für sie eine Besichtigung der Warsteiner Brauerei organisiert sowie eine Planwagenfahrt und eine Schifffahrt auf dem Hennesee.

Danach übernahm Zugführer Andreas Pfaffenbach wieder das Wort und gab seinen Jahresbericht ab. So informierte er, dass der Löschzug 1 am Ende des vergangenen Jahres über 37 Einsatzkräfte verfügte. Diese Helfer fuhren im vergangenen Jahr 100 Einsätze, ein Jahr zuvor waren es 87. Dabei waren – addiert – 1153 Einsatzkräfte (2011: 1083) gebunden und 1748 (2011: 1461) Einsatzstunden geleistet worden. 43 Brandeinsätze wurden gefahren, wobei es sich bei 24 Einsätzen um Fehlalarme handelte. Zu den Einsätzen gehörten der Brand des Bauernhauses in Quabecke sowie ein Kleinbrand der durch Jugendliche verursacht wurde. Immerhin konnte einer der Jugendlichen als Mitglied der Jugendfeuerwehr geworben werden. Weiter wurde der Löschzug zu 57 Hilfeleistungen gerufen. Dabei überwog das Beseitigen von Ölspuren mit neun Einsätzen. Sechsmal wurden Türen durch die Wehrleute geöffnet, vier mal bei Wasserschäden und genauso oft bei Sturmschäden geholfen. Videos des ins Kerspetal gestürzten Lastwagens und auch des Brandes sowie von einigen Sturm- und Wasserschäden hatte Andreas Pfaffenbach mitgebracht und zeigte führte sie vor. 7023 Stunden insgesamt waren die Wehrleute des Löschzuges im vergangenen Jahr in Sachen Feuerwehr unterwegs. Dabei fielen auf die Ausbildung 2426 Stunden, 1748 Stunden auf Einsätze, 1382 Stunden auf Sonderdienste, 600 Stunden auf den Sport mit „Fit for Fire“, 498 Stunden auf die Fahrzeugpflege und 367 Stunden auf die Brandschutzerziehung. Durchschnittlich verwandte jeder der 37 Löschzugmitglieder 190 Stunden auf die Arbeit in der Feuerwehr. Die durchschnittliche Dienstbeteiligung lag bei 78 Prozent. Keinen Fehldienst verzeichnete die Statistik bei Ralf Potthoff, Ralf Pennekamp, Georg Würth, Ulrich Fülber, Margit Schulenburg, Markus Zydeck, Andre Ulbrich und Dennis Ulrich. Einmal fehlten Julia Kaufmann, Oliver Kaufmann, Christian Bergau, Markus Poszich, Martin Kleinfeld, Oliver Knuf und Rebecca Skorupa. 2012 beteiligten sich die Wehrleute des Löschzuges an der Weihnachtsbaumsammlung, trafen sich zum Gratulieren auf der Goldhochzeit der Eheleute Budde, waren Anfang Mai auf einer Vatertagswanderung von Rönsahl nach Kierspe unterwegs, besuchten ihren Kameraden Klaus Schulenburg Ende Mai in der Reha, trafen sich Ende Juni zum Polterabend und Anfang Juli zur Hochzeit von Michael Wern. Im September machte die Gruppe einen Ausflug nach Hamburg samt Besichtigung der Meyerwerft in Papenburg. Dort hatten sie das Glück, das Auslaufen eines Schiffes zu erleben. Im Oktober feierten sie das Stadtwehrfest in Berkenbaum, Ende Oktober erhielten Maik Budde, Ulrich Fülber und Winfried Schulte das Ehrenkreuz und am 8. Dezember fand als letzter Termin des Jahres die Weihnachtsfeier des Löschzuges statt, dieses Mal mit einer „Nikola“.

2426 Stunden fielen im Löschzug auf die Ausbildung. Lehrgänge hatten besucht: Christian Bergau, Michael Brück, Maik Budde, Ulrich Fülber, Dominik Kircheis, Martin Kleinfeld, Ralf Pennekamp, Andreas Pfaffenbach, Ralf Potthoff, Rebecca Skorupa, Torben Standhaft, Andre Ulbrich, Dennis Ulrich, Bastian Wieder und Markus Zydeck. Sie bildeten sich in der LKW-Rettung, Türöffnung, im Sport, als Maschinist, im Umgang mit der Wärmebildkamera, der patientengerechten Rettung und beim Atemschutz fort.

Auch Beförderungen wurden beim Jahresabschlussdienst ausgesprochen. Rebecca Skorupa wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert, Dominic Kircheis zum Oberfeuerwehrmann, Julia Kaufmann zur Hauptfeuerwehrfrau, Jan Brück zum Hauptfeuerwehrmann, Christian Bergau und Martin Kleinfeld zum Oberbrandmeister und Michael Vedder und Oliver Kaufmann zum Hauptbrandmeister. Bastian Wieder wurde zum Gerätewart ernannt und Martin Kleinfeld zum Atemschutzgerätewart.

Der Dienstplan 2013 weist schon etliche Termine auf. So steht am 21. und 22. Februar ein Kettensägenausbildungslehrgang an, am 6. April eine Atemschutzwiederholung in Iserlohn, am 9. Mai die Vatertagswanderung, am 11. Mai der Leistungsnachweis in Altena, am 23. Juni Autofreies Volmetal. Vom 11. bis 13. Oktober ein Ausbildungswochenende in Münster, am 17. November die Teilnahme bei der Feierstunde am Volkstrauertag, am 6. Dezember die Nikolausfeier für die Kinder des Löschzuges und am 14. Dezember die Weihnachtsfeier. Regelmäßig jeden Donnerstag von 18.15 bis 20 Uhr findet das Angebot „Fit for Fire“, das Sportprogramm der Feuerwehr statt. ▪ GeG

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare