Wunschbaumaktion

151 große und kleine Pakete: Geschenkpaten lassen Kinderaugen strahlen

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Wunschbaumaktion: Bürgermeister Frank Emde und Regina Semeraro freuen sich, dass alle 151 Kinderwünsche erfüllt werden können, und danken dafür besonders den Geschenkpaten.

Kierspe - Es ist die größte Anzahl an Wunschzetteln aller Zeiten, kann man sagen: 151 Mädchen und Jungen aus Kierspe haben die Möglichkeit genutzt, sich ein kleines Weihnachtsgeschenk zu wünschen. Sonst bleibt der Platz unter dem Tannenbaum leer, weil den Eltern oder auch Müttern beziehungsweise Väter die finanziellen Möglichkeiten fehlen.

In diesem Fall springen bei der Wunschbaumaktion – die von der Stadt seit Jahren durchgeführt wird – Paten ein und kaufen das Geschenk, das bis zu 20 Euro kostet. Und es ist auch in diesem Jahr wieder gelungen, für alle Kinderwünsche Geschenkepaten zu finden.

„Ich möchte allen Patinnen und Paten dafür danken“, freute sich Bürgermeister Frank Emde über die Kiersperinnen und Kiersper, die das möglich gemacht haben. „Wir wissen noch, dass wir mal mit 30 angefangen haben“, erinnern sich Emde und Regina Semeraro, in deren Händen die Organisation und Durchführung der Wunschbaumaktion liegt.

Das Procedere ist einfach: Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren schreiben ihren – bis zu 20 Euro teuren – Wunsch auf einen Zettel und geben ihn im Rathaus ab. Auf dem Wunschzettel steht nur der Wunsch, das Alter, ob es sich um einen Jungen oder Mädchen handelt und eine Nummer (zwecks besserer Zuordnung der Geschenke). Geschenkepaten holen sich solch einen Wunschzettel, besorgen das Geschenk, packen es weihnachtlich ein und geben es wieder im Rathaus ab.

„Da sind auch einige Paten dabei, die mehrere Wunschzettel mitnehmen und die Geschenke besorgen“, weiß Regina Semeraro. Als über die Aktion von der Meinerzhagener Zeitung berichtet wurde, hatte sie noch 50 Wunschzettel abzugeben – die seien dann aber innerhalb kürzester Zeit weggewesen. Es habe sogar potenzielle Paten gegeben, die leer ausgingen, weil alle Zettel vergeben waren.

Was den Bürgermeister und seine Mitarbeiterin besonders freut, denn es zeige, dass viele Kiersper ein Herz für Kinder zeigen würden. So waren am Mittwochmorgen die Tische im Mehrzweckraum des Rathauses voll bepackt mit Weihnachtsgeschenken. Allerdings leerten sich die Tische schon am Vormittag recht schnell, denn die Eltern nutzten den Aufenthalt ihrer Kinder im Kindergarten oder Schule, um das Geschenk abzuholen und es Zuhause zu verstecken. An Heiligabend wird es dann unter den Weihnachtsbaum gelegt. Dann dürfte es am Dienstagnachmittag oder -abend viele strahlende Kinderaugen geben, weil es ein Geschenk gibt, das sich das Kind gewünscht hat.

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