SPD wünscht sich „Tunnel“ für mehr Sicherheit

So stellt sich die SPD die Umsetzung ihres Antrages vor: Ein „Tunnel“ soll durch das Viadukt gebaut werden und dadurch für mehr Sicherheit der Fußgänger sorgen.

Kierspe - Unter dem Eisenbahn-Viadukt wird es eng auf der Kölner Straße – und das nicht nur für sich begegnende Lkw, sondern auch für Fußgänger und Radfahrer. Das möchte die SPD ändern und fordert in einem Antrag den Bau eines zusätzlichen „Tunnels“ durch das Viadukt, um Fußgänger und Kraftfahrer voneinander zu trennen.

Der sich verengende Bürgersteig, der Schalldruck in dem Bauwerk und die äußerst rechts fahrenden Lkw machen manchem Fußgänger Angst – gerade auch Schulkindern, die diesen Weg zum ZOB nutzen müssen.

„Mit der Umschichtung der Gelder, die Kierspe im Rahmen der Regionale bekommt, sollte geprüft werden, ob ein solcher zusätzlicher Fußweg gebaut werden kann“, formuliert es Oliver Busch von den Kiersper Sozialdemokraten.

Manuela Sieffert-Meisterjahn, die ebenfalls in diesem Bereich ihren Wahlkreis hat, zählt die Vorteile eines solchen Durchgangs auf: „Die Verbindung zwischen dem Volme-Freizeitpark und dem ZOB würde verbessert, Radfahrer könnten die geplante Radstation am ZOB leichter erreichen und die Sicherheit der Fußgänger würde deutlich verbessert.“

Dabei bezieht sie ausdrücklich die Kinder mit ein, die diese Engstelle passieren müssen, um ihre Schulbusse, Schulen oder Kindergärten zu erreichen. „Eventuell bietet es sich an, das Planungsbüro Hamerla einzubeziehen, da sich dort bereits mit der Gestaltung des Bereiches beschäftigt wurde“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Marc Voswinkel. - jobek

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