Debatte um Wildkameras

Verwaltung kritisiert FWG und Berichterstattung

Wildkamera
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Wildkamera: Eine Äußerung aus der Stadtverwaltung stieß bei der FWG auf Kritik.

Kierspe - Kritik an der Freien Wählergemeinschaft (FWG), aber auch an der Berichterstattung durch die Meinerzhagener Zeitung übt Olaf Stelse, Beigeordneter der Stadt Kierspe.

Stelse äußerte sich am Freitag in Form einer Stellungnahme zum Artikel über die Auswertung von Wildkamera-Bildern. Damit wolle die Verwaltung nicht nur auf „wiederholt von der FWG Kierspe vorgenommene Anschuldigungen in der MZ“, sondern auch in sozialen Medien reagieren, die es notwendig machten, die tatsächlichen Fakten darzustellen. 

„Fakt ist, dass die Stadt Kierspe keine Ankündigung gegenüber dem Pressevertreter getätigt hat, Wildkameras aufstellen zu wollen“, betont Olaf Stelse unter anderem. Tatsächlich hatte die MZ von einer Aufstellung solcher Kameras durch die Stadt allerdings auch nicht berichtet. 

„Zudem liegt die kontrollierte Stelle nicht im Halzenbachtal, sondern im Rauzenbachtal und ist gemeinsam mit dem Grundstückseigentümer zu Fuß aufgesucht worden. Der Vorwurf, der Leiter des Ordnungsamtes beziehungsweise die Stadt Kierspe halten sich nicht an die geltenden Gesetze, ist absolut haltlos“, schreibt der Beigeordnete weiter. 

"Vorschnell vorgebrachte Anschuldigungen"

„Derartige seitens der FWG Kierspe vorschnell vorgebrachten Anschuldigungen ungeprüft zu verbreiten, ohne im Vorfeld auch nur eine Nachfrage an die zuständige Stelle der Verwaltung zu richten, zeugt – freundlich ausgedrückt – nicht vom fairem und transparenten Umgang. Eine Anfrage an die Verwaltung, über die dann gegebenenfalls in den sozialen Medien berichtet wird, wäre sicherlich angebrachter gewesen“, schreibt Olaf Stelse weiter. Dies sei jedoch, anders als von der FWG in den sozialen Medien behauptet, vor der Veröffentlichung ihrer Posts nicht geschehen. Stelse: „Insbesondere die Thematik der Verbreitung von ungeprüften Anschuldigungen sollte dem zurate gezogenen Parteimitglied, der Polizist ist, bekannt sein.“

Redaktion nahm Kontakt zur Verwaltung auf

Hinweis in eigener Sache: Die Meinerzhagener Zeitung (come-on.de) hatte seit Mittwoch, 15. April, erfolglos versucht, vor der Veröffentlichung des entsprechenden Artikels, Verantwortliche der Stadtverwaltung zu erreichen.

Hier geht es zur ursprünglichen Meldung zu einem "wilden Lager" im Kiersper Wald.

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