Wiedersehen mit dem Sänger Reinhard Spielberg

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Am Himmelfahrtstag gab der gebürtige Kiersper Reinhard Spielberg, vielen besser bekannt als Reinhard Spieß, ein Konzert im Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt – „nicht nur für Väter“. ▪

KIERSPE ▪ Reinhard Spielberg hatte sich auf sein Publikum eingestellt. „Ich spiele für Sie aus meinem Repertoire die Titel, die Sie in ihrer Jugendzeit auch gerne gesungen, gepfiffen und geträllert haben.“ „Nicht nur für Väter“, ergänzte Heimleiterin Kristin Aubert in ihrer Begrüßung und spielte damit auf den Himmelfahrtstag, auch als Vatertag geläufig, an.

Im Eingangsbereich des Seniorenzentrums am Haunerbusch hatten sich außer den Bewohnern auch einige Angehörige und Freunde eingefunden, um dem Kiersper Hobbymusiker zuzuhören.

Gleich zu Beginn lüftete Reinhard Spielberg einige Geheimnisse um seine Person. In Kierspe und Meinerzhagen, wo heute noch seine Verwandten leben, kennt man ihn nämlich unter seinem richtigen Namen – Reinhard Spieß.

Auftakt mit Freddy Hit

„Die Gitarre und das Meer“

Das Pseudonym ist seinem Wohnort entnommen. Reinhard Spieß lebt in dem Örtchen Spielberg nahe Karlsruhe. Dort betreibt der Ingenieur für Nachrichtentechnik eine eigene Firma. Um seine technisch orientierten Kunden nicht in Verwirrung zu stürzen, wenn sein Name auf einmal in Zusammenhang mit Musik auftauche, habe er die beiden Bereiche auch namensmäßig voneinander getrennt.

Den Auftakt machte er mit Freddys Hit „Die Gitarre und das Meer“, gefolgt von anderen Liedern und Schlagern der sechziger bis achtziger Jahren. Spielberg ist aber auch als Komponist aktiv. Im Seniorenzentrum gab es eine Premiere: Er trug das Lied vor, mit dem er sich beim Wettbewerb „Kierspe sucht den Stadtsong“ bewerben will. Darin geht es um viele Örtlichkeiten, die jedem Kiersper bekannt sind: den Wienhagener Turm, Gut Bremecker, die Bismarckschule. Aber auch die Historie kam zu Wort, so etwa mit dem Rönsahler Grenzhäuschen oder dem Bahnhof, den es ja auch nicht mehr gibt. „Kierspe Sauerland“, so der Titel des Liedes ist ab Juli dann auch auf You Tube zu hören.

Der Bismarckschule ist er bis heute verbunden. So wird er mit seiner alten Schulklasse übers Wochenende eine Bootstour auf dem Ijsselmeer in Holland unternehmen. Sogar die ehemalige Klassenlehrerin Rose Koeppen ist dabei. Musik wird dann natürlich auch gemacht, denn Wolfgang Schölzel, ein ehemaliger Klassenkamerad und Rockgitarrist, ist ebenfalls mit an Bord ▪ bnt

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