Baustelle nach eineinhalb Monaten freigegeben

Knapp eineinhalb Monate war die L 528 ab dem Schützenplatz komplett gesperrt. Nun ist die Strecke wieder freigegeben.

Kierspe - Jetzt herrscht wieder freie Fahrt durch die Serpentinen. Bereits am Mittwochnachmittag hat der Landesbetrieb Straßen NRW die Schilder und Absperrbaken, mit denen die L 528 ab dem Schützenplatz bis hinter die Abzweigung der K 25 voll gesperrt war, abgeräumt.

In den vergangenen Tagen wurden noch Markierungsarbeiten aufgebracht und die Leitplanken gesetzt. Außerdem mussten noch einige Anschlussstücke asphaltiert werden – eine Arbeit, die erst gestern komplett abgeschlossen wurde. Doch trotz der offiziell bestehenden Vollsperrung nutzten etliche Autofahrer bereits die Verbindung zwischen Kiersper und Halver – von den Mitarbeitern der Baufirmen mehr geduldet als gerne gesehen.

Mit der Sanierung des Teilstückes geht ein großer Wunsch vieler Kiersper in Erfüllung. Bereits Anfang der 2000er Jahre gab es Bemühungen, das Teilstück komplett zu sanieren und dabei auch den Umweltschutz zu verstärken – durch Ölabscheider und breitere Bankette.

Doch diese Planung wurde dann wieder zurückgestellt. In der Folge wurde die Straße immer wieder geflickt, blieb aber trotz dieser Bemühungen eine Schlaglochpiste.

Das änderte sich erst in diesem Jahr, als der Landesbetrieb Straßen NRW bekanntgab, zumindest die Decke der Fahrbahn auf dem genannten Teilstück mit einer Länge von etwas mehr als zwei Kilometern komplett zu erneuern.

Beim Baubeginn Anfang Juli wurden die gesamten Baukosten auf weniger als eine Million Euro geschätzt. Ob der Landesbetrieb tatsächlich mit dieser Summe ausgekommen ist, war am Mittwoch noch nicht zu erfahren. - jobek

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare