"Hans-Peter Pahahn: Theaterstück der GSK feiert Premiere

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Rosa Lork erzählte als alt gewordene Wendy die Geschichte von „Hans-Peter Pahahn“, der Hauptfigur des Theaterstücks, das die Gesamtschüler am Samstag aufführten.

Kierspe - Eine der bekanntesten Kinderbuch-Figuren erwachte auf der Bühne des PZ der Gesamtschule zu neuem Leben – Peter Pan alias „Hans-Peter Pahahn“, wie er in der Gesamtschule hieß.

Die Premiere des Theaterprojekts war Höhepunkt und Abschluss des Herbstfestes der Schule am Samstag. 70 Mädchen und Jungen und zehn Lehrerinnen und Lehrer hatten Bühnenbilder gemalt, Instrumentalmusik und Lieder eingeübt, sich in den Stoff eingearbeitet, die Bühnenfassung erarbeitet und gelernt, gelernt, gelernt. Denn auch wer wenig Text hatte, war an den Gesangsbeiträgen beteiligt und musste natürlich einen Überblick über das gesamte Stück haben. Die Mühe hat sich gelohnt, am Ende entstand eine Aufführung, die den hohen Ansprüchen aller Beteiligten gerecht wurde.

Viel Beifall für die Schauspieler und Musiker.

Die Geschichte von „Hans-Peter“ ist bekannt: Der Junge aus Nimmerland, schwungvoll und überzeugend dargestellt von Pauline Müller, bringt die Kinder der Familie Darling zur Insel der verlorenen Kinder. Dort erleben sie viele Abenteuer, kämpfen gegen Käpt’n Hook (Greta Hettesheimer) und seine Piraten, begegnen Indianern und lassen sich von Ersatzmama Wendy (Rosa Lork) Gute-Nacht-Geschichten erzählen. Am Ende liegen sie und ihre Geschwister (Laura d’Ermilis und Lotte Pies) doch wieder brav in ihren Betten, zur großen Freude ihrer Eltern.

Das Pädagogische Zentrum war dabei bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die wechselnde Szenerie war eine Herausforderung für die Bühnenbildner. Die lösten sie mit Fantasie und Geschick, indem sie große fahrbare Stellwände aus Holz bauten und mit insgesamt 24 Flächen bemalten. Die Musiklehrer sorgten zusammen mit einigen Schülern und einem Bühnenchor für die musikalische Begleitung. Von den vielfältigen Arbeiten erhielten die Zuschauer im bis auf den letzten Platz gefüllten PZ einen Eindruck durch ein Video von Mirco Freudenhammer. Der Schüler hatte darin die Arbeit von zwei Wochen prägnant zusammengeschnitten.

Tobias und Claudia Voswinkel bedankten sich beim Aufsichtsratsvorsitzenden der Kiersper Stadtwerke, Heinz-Hermann Dieckmann, für die finanzielle Unterstützung der Theaterarbeit.

„Eine Art Idealfall von Schularbeit“, nannte Lehrer Tobias Voswinkel das Theaterprojekt. „Die Schülerinnen und Schüler kommen jeden Morgen voller Motivation hier an und arbeiten mit maximalem körperlichen und geistigen Einsatz auf das eine große Ziel hin – die Präsentation. Und das ist beim Schülertheater immer eine Sache des Teamgeistes. Es ist eine unglaublich intensive und anstrengende Zeit, weil der Druck so groß ist, aber ich würde diese Woche im Schuljahr niemals gegen etwas anderes eintauschen wollen.“ Finanziell unterstützt wurde das Projekt von den Kiersper Stadtwerken. Tobias Voswinkel und Claudia Voswinkel bedankten sich dafür stellvertretend beim Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke Heinz-Hermann Dieckmann.

Von den vier Aufführung, die noch folgen, ist lediglich eine öffentlich: Am Mittwoch ab 19.30 Uhr besteht im PZ die Möglichkeit, sich das Spiel um die Kinder in Nimmerland anzuschauen.

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