Weiter keine Antworten

+
Die Aula der Grundschule war gut gefüllt. ▪

KIERSPE ▪ Ganz und gar unbefriedigend war der Informationsabend für die Anwesenden, die am Donnerstag in die Bismarckschule gekommen waren. Mehr als 40 Eltern hatten sich in der Aula eingefunden, um sich vom neuen Träger der Offenen Ganztags-Grundschule (OGS) sowie der Betreuung das neue Konzept vorstellen zu lassen. Ulrich Hoffmann und Gudrun Rubner vom Vorstand des Deutschen Roten Kreuzes hatten es nicht leicht. Denn neben praktischen Fragen zur Umsetzung kamen etliche kritische Fragen, wie etwa nach dem Personal. Diese blieben jedoch bis zum Schluss unbeantwortet.

„Wir werden das bisherige Angebot weiter garantieren. Spezielle Fragen können wir hier jedoch noch nicht beantworten, das werden Sie sicherlich verstehen“, erklärte Hoffmann mehrmals. Doch die Anwesenden schienen nicht zu verstehen: „Was ist denn jetzt mit dem Personal, wird es weniger?“ „Ich möchte eine klare Antwort, wird am Personal gespart?“ und „Ich frage noch einmal, wie ist es mit dem Personal?“ – keine Antwort, gegen Ende nicht einmal mehr eine Reaktion, nur ein: „Es wird eine neue Leiterin geben, ihre Kinder werden hier voll betreut. Das bisherige Angebot wird weiterhin gewährleistet.“ Und dann doch, Rubner ergänzt in einem Nebensatz: „Das Personal bleibt wie es ist, es wird nur eine neue Leitung geben.“ Schnell wird der nächste aufgerufen. Eine neue, einfache Frage gilt es zu beantworten: „Was passiert mit meinem Kind während der ersten Stunde sofern, mein Kind keinen Unterricht hat?“ Ausführlich werden die Fragen beantwortet. Insbesondere die Eltern der neuen Erstklässler hatten jede Menge Fragen zur Umsetzung. Sie bekamen ihre Antworten. Jedoch auch nicht bis ins letzte Detail. Einiges, wie beispielsweise eine Ferienbetreuung müsste dem Bedarf angepasst werden, es seien allerdings bereits Gespräche mit der Pestalozzischule geführt worden. Sodass in den Ferien eine gemeinsame Betreuung im Gespräch sei. Auch eine räumliche Zusammenlegung von OGS und Betreuung sei im Gespräch, auch hier würden die Gegebenheiten sicherlich dem Bedarf angepasst.

Hoffmann betonte zu Beginn, dass das DRK ein erfahrener Träger solcher Einrichtungen sei und sich hohe Ziele setze: „Unser Ziel ist es, das Familienleben mittags und am Nachmittag zu ersetzen. Die Kinder sollen bei uns nicht nur lernen, sondern am Alltag beteiligt werden.“ Für Abwechslung sollen Angebote, wie beispielsweise ein Schwimmkurs, sorgen. Dabei betonte Rubner, dass für dieses Angebot keine zusätzliche Kosten entstehen würden: „Alles, was wir anbieten, muss für jedes Kind nutzbar sein.“ Und zum Abschluss noch einmal die Frage: „Ist es so, dass das Personal bleibt und auch zu den gleichen Bedingungen?“ Hoffmann: „Auf den Zetteln finden Sie noch einmal gebündelt alle Informationen zur Anmeldung, das Konzept, sowie die Gebühren.“

Lydia Mac helett

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare