Weihnachtskonzert in der Gesamtschule Kierspe

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Viele Mädchen und Jungen machten im Chor beim Weihnachtskonzert mit.

Kierspe - „Einer der Höhepunkte des kulturellen Schullebens ist das Weihnachtskonzert“, betonte der Schulleiter der Gesamtschule Kierspe Johannes Heintges bei der Begrüßung. „Es ist das 35. Mal, dass dieses Konzert stattfindet und ins Leben gerufen hat es Johannes Koch“, erklärte er.

Bunt gemischt war das Programm am Donnerstagabend. So hatten die Bläserklassen 5.3, 6.3 und 7.3 gleich zu Beginn ihren Einsatz. Einfach hatte es die Eingangsklasse 5.3 nicht, immerhin versucht sie erst seit vier Monaten, ihre Instrumente zu beherrschen. Dennoch spielten sie „Hardrock Weihnacht“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ in drei Variationen und andere Lieder recht ordentlich.

Elvira Harms, Michelle Flöper und Natalie Reisvic überzeugten selbstbewusst bei einen Soloauftritt mit einem Lied aus Schweden „Vem ken Segla“ (Wer kann segeln).

Ein überdimensionales Bild von "Unter Wasser"

Die Klasse 7.6 tat sich mit einem nichtmusikalischen Programmpunkt hervor. Sie hatte unter der Anleitung ihrer Lehrerin Andrea Wermekes ein überdimensionales Bild gefilzt. Das Motiv: „Unter Wasser“. „Das Besondere an diesem Bild ist, dass sich Maria, die Mitten in der Gestaltung des Bildes aus Syrien in die Klasse kam, als wahres Filztalent erwies“, informierte Peter Hobert, der an diesem Abend durch das Programm führte.

Weihnachtskonzert in der Gesamtschule

Eine große Zahl von Schülerinnen und Schülern bildeten den Chor. Sechs Mal kamen die Sängerinnen und Sänger zum Einsatz, mal alleine, mal gemeinsam mit dem Oberstufenorchester und der Lehrerband. Viel an musikalischem Verständnis verlangte dem Chor das Lied „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ ab. Begleitet wurden sie dabei von den Solisten Gero Land an der Klarinette und Klaus Wiegold am Tenorhorn.

Die Zuhörer wurden auch zum Mitmachen aufgefordert

Sich bequem zurücklehnen und die Musik genießen war nicht angesagt. Es sollte ein interaktives Konzert werden, bei dem auch die Besucher ihren Beitrag leisten sollten. „Weihnachtslieder zum Mitsingen“ stand auf dem Programmzettel und auf den Stühlen lagen die Texte mehrerer Weihnachtslieder aus. „Kling Glöckchen“, „Oh du fröhliche“ oder „Herbei, oh ihr Gläubigen“ wurde unter Einsatz aller Orchester, Chöre, Bands und dem Publikum gesungen.

Einfach nur lauschen und genießen war beim nächsten Programmpunkt gefragt. Ein Finale spielte das Lehrerorchester, in dem viele Zitate aus Weihnachtsliedern vorkamen, die jeder kennt. Ein Experiment war das folgende Stück „Stille Nacht“. „Der Chor und das Lehrerorchester haben dieses Lied noch nie zusammen geprobt“, erklärte Peter Hobert. „Wir hatten einfach keine Zeit dazu“, entschuldigte er sich.

Eine gemeinsame Probe hätte beiden Gruppen sicher gut getan. Zum Abschluss des Konzertes hatte der Chor dann seinen großen Auftritt mit mehreren Weihnachtsliedern. Ein rundum gelungenes Weihnachtskonzert.

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