Weihnachtsbaumsammlung: Kiersper "Baumschubser" sehr erfolgreich

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Die eingesammelten Bäume wurden wieder auf dem Handweiser an der K 25 verbrannt.

Kierspe – Nass war es am Samstagmorgen. Doch: „Besser Regen als Schnee“, sagten sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes und des Spielmannszuges, die sich am Wochenende aufmachten, um ausgediente Weihnachtsbäume einzusammeln. Es hat sich gelohnt.

Das Ergebnis zeigte, dass sich die Aktion gelohnt hat – die Kiersper Bürger hatten reichlich Spenden in die Sammelbüchsen fließen lassen: 16.421,98 Euro zählten Udo Budde, Anica Würth und Lea Kemper am Samstagabend. Das waren 2265,99 Euro mehr als noch im letzten Jahr. Rund 150 Freiwillige beteiligten sich an der Weihnachtsbaumsammlung. Organisiert wurde sie von der Jugendfeuerwehr. Der Erlös aus der Sammlung geht, wie bereits in den vergangenen Jahren, an die Jugendfeuerwehr, die Rotkreuzjugend sowie die Kinderfeuerwehr. 

Schon morgens um acht Uhr trafen sich die Helfer in der Mensa der Gesamtschule Kierspe zu einem gemeinsamen Frühstück. Der SPD-Landtagsabgeordnete Gordon Dudas war ebenfalls schon früh auf den Beinen – er hatte sich dem Spielmannszug angeschlossen. Laura Dittmann und Jaqueline Sinn hatten die Übersicht über alle Sammelbezirke und waren „Herrscherinnen der Sammelbüchsen“, die sie an die Spendensammler ausgaben.

Die Fahrer sowie die so genannten „Baumschubser“, Frauen wie Männer, die die Bäume entlang der Straßen aufsammelten und in die mitfahrenden Lastwagen warfen, erhielten vorab einen genauen Sammelplan mit ihrer Fahrtroute. In 22 Bezirke hatten die Organisatoren Kierspe und Rönsahl eingeteilt. Kurz nach neun Uhr machten sich auch die letzten Wagen auf, um die verschiedenen Bezirke abzufahren.

Während die ersten Helfer schon recht bald an der K 25 (Handweiser) ihre gesammelten Bäume abliefern konnten, brauchten andere ein wenig mehr Zeit. In diesem Jahr bereitete das Abbrennen der Bäume den Helfern keine großen Probleme. Trotz des Regens waren alle Bäume recht trocken und brannten gut herunter, ließen aber eine riesige Rauchwolke entstehen. Am Handweiser hatte die Löschgruppe Neuenhaus die Aufsicht und das Sagen. Gegen kalte Hände und Füße hatte die Gruppe um Andreas Choinka unter anderem heißen Kakao im Angebot. Es gab aber noch andere Getränke sowie Süßigkeiten für den kleinen Hunger. Gegen Mittag wurde in der Mensa der Gesamtschule eine heiße Gyrossuppe von der Gaststätte Höll ausgegeben. 

Gegen 19 Uhr stand dann das Endergebnis der Spendensammlung fest. „Die Kiersper Bürger sind der Hammer“, freute sich Anica Würth angesichts dieses Ergebnisses, das in der Geschichte der Kiersper Weihnachtsbaumsammlung bisher noch nicht erreicht worden ist. Die am besten gefüllte Sammelbüchse hatte Nadine Dörseln abgegeben, sie enthielt 744,58 Euro. Sie war in den Außenbezirken um Höhlen und Beerenburg im Einsatz gewesen. Die zweitbeste Sammelbüchse brachte Linda Falter mit 489,48 Euro und das drittbeste Ergebnis lieferte Stefan Pircher mit 474,39 Euro. 

Dankbar sind die Organisatoren der Aktion für die Unterstützung durch die vielen freiwilligen Helfer, aber insbesondere auch durch Firmen, Personen und Einrichtungen, die ihre Wagen für die Aktion kostenfrei zur Verfügung stellten.

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