Das Geld ist schon verplant

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Nach langer Vorbereitung fand am Samstag die Weihnachtsbaumsammlung statt. Für die Jugendfeuerwehr hat sich der Einsatz der vielen Helfer jedenfalls gelohnt.

Kierspe - So kurz der Moment ist, in dem ein knochentrockener, ausgedienter Weihnachtsbaum in dem großen Haufen brennender Bäume braucht, um vollständig in Flammen zu stehen, so lange dauern die Vorbereitungen, damit der Baum dort auch landet. Doch letztlich lohnt sich der Einsatz – vor allem für die Jugendfeuerwehr.

Dort wissen die Verantwortlichen auch schon ganz genau, was mit dem Geld passieren soll. Deutlich mehr als 14 000 Euro waren bei der Sammlung am vergangenen Samstag zusammengekommen. Doch dafür waren auch 180 Helfer den ganzen Tag auf den Beinen, um die Bäume aller Kiersper abholen zu können. Unterstützt wurden die Ehrenamtlichen von Firmen, die 22 Fahrzeuge zur Verfügung stellten.

Damit das alles funktioniert, sind die Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr schon zu einer Zeit im Einsatz, in der andere noch keinen Gedanken an Weihnachten verschwenden, sondern eher noch auf ein paar schöne Tage im Freibad hoffen.

„Wir fangen rund vier Monate vor dem Sammeltermin an. Dann schreiben wir die Löschzüge an, um die Helfer zu aktivieren und die Firmen, damit wir Anfang Januar auch genügend Fahrzeuge haben“, erklärt die Leiterin der Jugendfeuerwehr Anica Würth, die dann aber auch nach einer gewissen Zeit noch einmal viele der Schreiben nachtelefoniert.

Dabei würden die Firmen in den allermeisten Fällen nicht nur das Fahrzeug und den Sprit zur Verfügung stellen, sondern auch einen Fahrer. „Ohne diese großzügige Unterstützung würde das alles nicht funktionieren.“ Doch letztlich lohnt sich der Aufwand. Denn 70 Prozent des Erlöses – nach Abzug der Kosten für Frühstück, Mittagessen und Getränke – gehe an die Jugendfeuerwehr.

Die restlichen 30 Prozent teilen sich der Spielmannszug, die Kinderfeuerwehr und das Jugendrotkreuz in Kierspe. Konkrete Pläne für die Verwendung gibt es bei der Jugendfeuerwehr auch schon. Würth: „Wir feiern in diesem Jahr unser 50-jähriges Bestehen, das wird sicher nicht ganz preiswert.

Außerdem wollen wir den Raum, den wir im neuen Gerätehaus bekommen, nach unseren Vorstellungen und Notwendigkeiten gestalten und nicht zuletzt brauchen wir auch Geld für die Ferienfahrt der Jugendfeuerwehr im kommenden Jahr. Wenn alles klappt, wollen wir dann in den Schwarzwald fahren.“

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