Weihnachtliche Klänge mitten im Dorf

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Überraschte mit einer Vielfalt klassischer Melodien: Das Flötenensemble Kierspe unter Leitung von Ines Renate Voß.

Kierspe - Singendes, klingendes Kierspe! Wann sonst, wenn nicht zur Weihnachtszeit, wollte man diese Feststellung wohl mit größerer Berechtigung treffen? Dieser Gedanke kam manchem der Zuhörer in der Margarethenkirche in den Sinn, als dort am späten Sonntagnachmittag das Weihnachtskonzert, zu dem der Frauenchor „Capella Femina“ eingeladen hatte, angesagt war.

Von Rainer Crummenerl

Etliche Konzertgäste waren schon am Vortag dabei, als an gleicher Stelle mit der bereits zum zweiten Mal stattgefundenen „Nacht der Lichter“ ein neuerlicher Höhepunkt im ohnehin mit vielen musikalischen Highlights gespickten Veranstaltungskalender im altehrwürdigen und mit seinem ganz besonderen Flair für derlei Veranstaltungen geradezu wie geschaffen scheinenden Gotteshaus stattgefunden hatte.

Wie bereits am Vorabend, so hatten die Gäste der Margarethenkirche auch diesmal reichlich Gelegenheit, sich über die enorme Vielfalt musischen Lebens und musikalischer Schaffensfreude in der Volmestadt zu freuen.

Das Flöten-Ensemble Kierspe unter Leitung von Ines Renate Voß, der Chor der evangelischen Kirchengemeinde Rönsahl, zuvorderst aber der Chor „Chorpacabana“ aus Lüdenscheid, dessen Mitglied Markus Bojar zudem in herzerfrischender Weise die Moderation übernommen hatte, sorgten in Gemeinschaft mit „Capella Femina“ (alle unter Leitung von Musikdirektorin Sofia Wawerla) dafür, dass auch dieser Abend in wohltuender Weise zur Vorbereitung auf das bevorstehende Weihnachtsfest diente.

So überraschte das Blockflötenensemble mit einer Auswahl klassischer Melodien, die von der Hymne aus dem 12. Jahrhunderts bis zum bestens bekannten Spiritual „Go tell it to the Mountains“ reichte.

Der Kirchenchor ließ einmal mehr durch die Vielfalt gesungenen Gotteslobes wie gleichzeitig auch über seinen breiten Fundus an nicht ausschließlich klerikalem Liedgut aufhorchen, und auch „Capella Femina“ erfreute die Zuhörer mit dem außerordentlichen Wohlklang klassisch gesungenen wie auch modern interpretierten Liedguts.

Den unbestrittenen Höhepunkt des Abends steuerte allerdings das Septett des Männerchores „Chorpacabana“ bei, das – mal locker-beschwingt, dann wieder mit beeindruckenden Soli oder mit unter die Haut gehenden Songs – zu beeindrucken wusste und deshalb maßgeblich zum Gelingen des rundum erbaulichen Konzerts beitrug.

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