Weihnachtsmarkt: Besucher trotzen Wind und Kälte

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Auch der Förderverein der Pestalozzischule war beim Weihnachtsmarkt vertreten.

Kierspe - Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Diese Weisheit galt auch beim diesjährigen Weihnachtsmarkt der Sinne rund um die Margarethenkirche.

Während im vergangenen Jahr die Besucher und Teilnehmer am Sonntag mit einem Schneesturm kämpfen mussten, waren es in diesem Jahr der Regen und der Wind, die allen zu schaffen machten. Doch es gab genügend Kiersper, die sich davon nicht beeindrucken ließen und dem Wetter trotzten. 

Ein Entgegenkommen an das Wetter war die Verlegung der Bühne aus dem Außenbereich in die Margarethenkirche. Darüber waren nicht nur Bürgermeister Frank Emde bei der Eröffnung froh, auch die Musiker des Bühnenprogramms begrüßten dies, hatten sie dort nicht mit kalten und steifen Fingern an ihren Instrumenten zu kämpfen. 

Kurze Eröffnung durch den Bürgermeister

Kurz und knapp fiel die Eröffnung durch Bürgermeister Frank Emde und Pfarrer George Freiwat aus. Bürgermeister Emde wünschte allen, dass nach einem unruhigen Jahr, zumindest die Adventszeit besinnlich sein würde und Pfarrer Freiwat sprach die Hoffnung aus, dass der Markt gelingen werde. 

„Für das Wetter können wir nichts, viel Spaß“, hieß es und das Schulorchester der Gesamtschule stimmte die ersten Lieder an. „Es ist ein Ros entsprungen“ oder „Heute kommt der Weihnachtsmann“, für eine gute halbe Stunde spielte das Schulorchester adventliche und weihnachtliche Lieder. Danach nahmen viele Besucher die Gelegenheit wahr und erkundeten den Weihnachtsmarkt.

Warm und trocken war es im Lutherhaus, so ließ es sich dort gut stöbern.

Im Eingangsbereich der Kirche stand Andrea Lebershausen mit echtem Dresdner Stollen. 50 halbe Stollen zu je einem Kilogramm und sieben ganze Stollen sowie 20 Mohnstrietzel hatte sie dabei. Seit acht Jahren sorgt sie für dieses Angebot auf dem Kiersper Weihnachtsmarkt. Ihr direkt gegenüber hatten Jana, Emilie und Julie selbstgebackene Plätzchen, kleine Holzhäuser und Schokoäpfel vorbereitet, die sie nun anboten.

Handgemachte Musik

Bei dem Weg nach draußen wurde es ungemütlich. Annette Gräfe hatte sich mit ihrer Gitarre bereits untergestellt und unterhielt die Besucher mit handgemachter Musik. Bedeutend komfortabler hatten es die Teilnehmer im Lutherhaus. Warm und trocken war es dort. So kamen viele Besucher gerne dorthin, um sich aufzuwärmen oder an der Kaffeetafel zu stärken. Zum Nachmittag hin wurde es dann rund um die Margarethenkirche belebter, der Regen hatte nachgelassen. 

Weihnachtsmarkt rund um die Margarethenkirche

Das Programm im Gotteshaus wurde gut besucht. Am Abend unterhielt die Band „Skylight“ das Publikum. Viele der Gäste rückten in den aufgebauten Zelten näher zusammen und hatten trotz Regen und Kälte einen kurzweiligen Abend.

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