Wasserverband will Mitgliedern und Anrainern zur Seite stehen

„Wassermänner“ auf Schadenssuche

Zum Teil erhebliche Schäden durch Unterspülungen der Uferbereiche – wie hier im Bereich des Rönsahlbaches in der Nähe des früheren Marcus-Mühle – richtete das Hochwasser im Juli dieses Jahres an.	Fotos: Crummenerl
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Zum Teil erhebliche Schäden durch Unterspülungen der Uferbereiche – wie hier im Bereich des Rönsahlbaches in der Nähe des früheren Marcus-Mühle – richtete das Hochwasser im Juli dieses Jahres an. Fotos: Crummenerl

 „Es gibt viel zu tun, packen wir‘s an.“ – Die Mitglieder des Wasser- und Bodenverbandes Rönsahl – im allgemeinen Sprachgebrauch als „Wassermänner“ bekannt – sahen das dringend geboten, als es galt, die Folgen des verheerenden Hochwassers in diesem Sommer in Augenschein zu nehmen.

Rönsahl - Mehrere Mitglieder des Verbandsvorstandes machten sich auf den Weg, um den Istzustand der vom Verband betreuten Bachläufe im Bereich der ehemaligen Gemeinde Rönsahl hinsichtlich der teilweise beträchtlichen Schäden zu begutachten, die das plötzliche Jahrhunderthochwasser in den Uferbereichen des Rönsahl – wie des Haarhauser Baches beziehungsweise der Wienbecke angerichtet hatte und die durch den gleichzeitigen Verlust von großen Teilen des Nadelwaldes und den Abtransport des Schadholzes in Teilbereichen des Verbandsgebietes noch erheblich verstärkt worden waren.

Kaum Termine im Jahreskalender

Bis zu diesem Zeitpunkt nämlich hatte es – bedingt durch Corona – kaum nennenswerte Termine im Jahreskalender gegeben. In dieser Woche dann wurde die Jahreshauptversammlung nachgeholt zu der Verbandsvorsitzender Thomas Hedfeld und Geschäftsführers Fritz Voswinkel eingeladen hatten. Diese Versammlung war eigentlich schon für das Frühjahr geplant, musste damals aber wegen der Corona-Maßnahmen abgesagt werden. Auch die Bachschau im April fiel aus.

Zuschüsse flossen

Der Wasser- und Bodenverband will seinen Mitgliedern und den Anrainern der Bachläufe im Rahmen seiner Möglichkeiten auch in dieser schwierigen Situation zur Seite stehen. Dem Verband flossen die üblichen Zuschüsse seitens der Stadt Kierspe und in bescheidener Höhe auch der Gemeinde Marienheide zu, die einen entsprechenden finanziellen Handlungsspielraum absichern und somit verschiedene Sanierungsmaßnahmen ermöglichen. Beide Kommunen sind auf ihre Weise bemüht, das „zarte Pflänzchen“ des ehrenamtlich tätigen Verbandes, der schon nach dem 1. Weltkrieg gegründet wurde, existenzfähig zu halten, um damit weitaus höhere Kosten zu vermeiden.

Die Rönsahler „Wassermänner“ befassten sich auch mit dem Jahrhundert-Hochwasser und seinen Folgen.

Die Versammlung stimmte dem zuvor schon von der Kämmerei der Stadt Kierspe abgesegneten Finanzbericht zu. Ebenso zeigte man sich einverstanden mit der Nachfolgeregelung für den zum Jahresende ausscheidenden Geschäftsführer Fritz Voswinkel. Nachfolgerin soll Anke Crone werden.

Verbandsvorstand

Vorsitzender: Thomas Hedfeld

Beispitzer: Bernd Crone und Peter Frettlöh

Geschäftsführer und Kassenwart: Fritz Voswinkel

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