Duschen in der Sporthalle noch nicht wieder in Betrieb

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Bereits Anfang der Sommerferien wurde mit dem Austausch der Wasserrohre in der Sporthalle Felderof begonnen

Kierspe – Das Schönste am Sport ist die Dusche danach, wird sich mancher Sportler denken, wenn er das Spielfeld verlässt. Doch auf dieses nasse Vergnügen müssen die Nutzer der Vierfeldhalle noch einige Tage warten.

Ursprünglich hatte die Stadtverwaltung gehofft, dass die Arbeiten an der Wasserversorgung in der Halle bis zum Ende der Sommerferien erledigt wären. „Die Arbeiten gestalteten sich schwieriger als gedacht und wurden durch die ungünstige Position der Leitungen in der Decke und engen Schächten nicht gerade erleichtert“, erklärt Peter Haramiorz vom Gebäudemanagement der Stadt.

Um Probleme mit Legionellen zu vermeiden beziehungsweise zu beseitigen, hatte sich die Stadtverwaltung entschlossen, die Verrohrung in der Halle auszutauschen und neu zu isolieren. Entschieden wurde sich vor allem für einen geringeren Durchmesser, um die Fließgeschwindigkeit in den Rohren zu erhöhen. Außerdem wurden Kunststoff- gegen Metallrohre getauscht, damit diese mit einer höheren Temperatur gespült werden können.

Um zu verhindern, dass die Kaltwasserleitungen durch die parallel verlegten Warmwasserleitungen erwärmt werden, wurden alle Rohre auch noch einmal isoliert. Da die Rohre in den Zwischendecken verlegt wurden, mussten diese von einer Trockenbaufirma geöffnet werden, bevor die Installateure an die Arbeit gehen konnten. Letztlich dauerten die Arbeiten dann aber so lange, dass der Sportbetrieb erst wieder am 16. September aufgenommen werden konnte. Seit diesem Tag standen zumindest die Toiletten und die Waschbecken wieder zur Verfügung. Wobei es an Letzgenannten jetzt nur noch kaltes Wasser gibt.

Am 23. September konnten dann aus den Warmwasserleitungen, die zu den Duschen führen, Wasserproben entnommen werden. Diese wurden an das Hygieneinstitut nach Gelsenkirchen gesandt, wo sie untersucht werden. Haramiorz: „Es dauert üblicherweise zehn Tage, bis die Ergebnisse vorliegen.“ Da nach Mitteilung der Stadt beim Schulsport aus Zeitgründen auf das Duschen verzichtet wird, fand dieser bis zum 16. September im Außenbereich statt.

Die Vereinssportler müssen zumindest auch diese Woche noch auf die erfrischende Dusche verzichten. „Auch, wenn die Sportler jetzt ein paar Tage mit Einschränkungen leben mussten. Letztlich profitieren alle von der Maßnahme“, so Haramiorz abschließend.

Insgesamt kosten die Arbeiten, bei denen rund 700 Meter Rohrleitung verlegt wurden, rund 127 000 Euro.

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