Gemeinschaftliche Tour "Oben an der Volme"

+
Ein Gespräch hier, ein Wiedersehen dort – unterwegs ergaben sich viele Möglichkeiten, Menschen kennenzulernen oder wiederzutreffen.

Kierspe - Der Regen der vergangenen Tage machte am Sonntag eine Pause, sogar der Himmel wurde blau und die Sonne schickte ihre wärmenden Strahlen ins Volmetal. Bessere Voraussetzungen konnte die gemeinsame Wanderung „Oben an der Volme“ nicht haben.

Es war das zweite Mal, dass die Organisatoren aus den vier Volmestädten Schalksmühle, Halver, Kierspe und Meinerzhagen zu einem gemeinsamen Wandern eingeladen hatten. Rund 160 Frauen und Männer waren gekommen, viele von ihnen waren „Wiederholungstäter“. Richtige Wanderschuhe gehörten hier zur Standardausrüstung, wer in Turnschuhen kam, der fiel schon auf. Auch ansonsten hatten sich die meisten unter ihnen professionell auf die Tour vorbereitet. Wanderstöcke gehörten ebenso zum Standard, wie ein Rucksack, gefüllt mit Getränken und Proviant. Nicht alle der Wanderer hatten einen kurzen Weg zum ersten Ziel, dem Wienhagener Turm.

So legten die Meinerzhagener und die Halveraner bis zum Sammelpunkt acht Kilometer zurück, während die Kiersper sich an der Gesamtschule trafen und nur die halbe Strecke zu bewältigen hatten. Während die Wandergruppen aus Halver, Schalksmühle und Kierspe bereits um elf Uhr vor Ort waren, kamen die Meinerzhagener erst 40 Minuten später, was viele der früher eingetroffenen Wanderer schon ungeduldig werden und frösteln ließ. Es waren nicht nur die wandererprobten SGVler, die sich am Sonntag auf den Weg gemacht hatten, auch viele Gelegenheitswanderer waren unter ihnen. Ihre Motivation war, auch einmal neue Wege in der Heimat kennen zu lernen. Dabei bezeichneten sie Heimat nicht nur als den Ort, in dem sie wohnten.

Auch das Wandern in Gemeinschaft hatte für viele der Teilnehmer einen besonderen Reiz. „Ich wandere sehr gerne, doch alleine kann ich mich nicht aufraffen. Ich brauche einen Anstoß, um loszugehen“, gestand nicht nur eine der vielen Mitwanderinnen. Gemeinschaft ergab sich ganz zwanglos auf dem Weg, den alle gemeinsam bis zur Brennerei in Rönsahl gingen. Mal trafen sich Menschen wieder, die sich seit Jahren aus den Augen verloren hatten, mal sahen sich Wanderer aus dem Nachbarort, die sich kannten, aber aufgrund verschiedener Lebenswege selten aufeinander trafen.

Viele der Wanderer jedoch hielten sich in den ihnen bekannten Kreisen auf, denn bei gut 160 Wanderern, war da die Auswahl groß. Einig waren sich die Teilnehmer am Sonntag: „Das war eine gute Idee und ist eine Wiederholung wert.“ Das Organisationsteam aus den vier Volmestädten will sich aber nicht auf den Erfolgen ausruhen, weitere Angebote sind schon ins Auge gefasst. So ist unter anderem angedacht, auch für das Gebiet der vier Volmestädte eine eigene Wanderkarte zu erstellen und anzubieten.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare