Tour zum höchsten Kiersper Punkt

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Die neue Bank-Tisch-Kombination wurde von Markus Pempe und Lutz Cölsche (links) mit einem Unimogs zur höchsten Stelle in Kierspe gebracht und installiert.

Kierspe - „Wie wäre es mit einer Wanderung vom niedrigsten zum höchsten Punkt der Stadt Kierspe?“, gibt der Stadtverband der CDU jetzt eine Wanderempfehlung.

Anlass war der Austausch der weißen Kunststoffbank am Gipfelkasten durch eine hölzerne Bank-Tisch-Kombination, die von der Kiersper CDU gesponsert wurde. Sie eigne sich sehr gut für ein Picknick nach einer anstrengenden Wanderung, meint Markus Pempe von der CDU, der beim Aufstellen mitgeholfen hat. Die Bank-Tischkombination wurde von der Werkgruppe der Abschlussstufe der Max-von-der-Grün Schule in Olpe, eine Förderschule des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung, gefertigt und wetterfest angestrichen.

„Wir hoffen, dass die neue Bank – genauso wie die alte – von Mountainbike-Fahrern, Wanderern oder auch Lkw-Fahrern, die auf dem naheliegenden Parkplatz Drögenpütt nächtigen, genutzt wird“, freut sich Markus Pempe, dass mithilfe eines Unimogs die neue Bank zur höchsten Stelle in Kierspe gebracht und aufgestellt werden konnte. Ein Grund für diesen „Bankwechsel“: In den vergangenen zwei Jahren gab es weder an der Bank, noch am Gipfelbuchkasten, noch am Gipfelkreuz Vandalismusschäden. Markus Pempe hat nicht nur mitgeholfen, die Bank-Tisch-Kombination auf dem höchsten Punkt im Kiersper Stadtgebiet aufzustellen, sondern es auch selbst – mit dem Fahrrad – ausprobiert, wie man von der tiefsten Kiersper Stelle, der Eisenbahnunterführung bei Haus Rhade – mit 280 Meter über NN (Normalnull) – zum 553,8 Meter über NN hohen Neuen Hahn kommt.

Die Strecke mit einem Höhenunterschied von 273,80 Metern (nicht kumuliert) ist fast genau zehn Kilometer lang, erklärt Pempe. Da es teilweise auf und ab geht, sind letztlich 560 Höhenmeter (kumuliert) zu bewältigen. Markus Pempe weist aber gleichzeitig darauf hin, dass es sich bei der „CDU-Empfehlung“ um keinen Rundwanderweg handelt. Das bedeutet, man müsste sich entweder an der Werkshagener Straße oder auf dem Parkplatz nahe des Jugend- und Freizeitheims „Jakobsheim“ bei Drögenpütt abholen lassen.

„Alternativ müsste man nach Besteigen des Gipfels noch die Energie einer Wanderung ins Volmetal aufbringen und dann mit dem Bus 58 zurück bis zur Haltestelle „Kierspe Rhadermühle“ (Fahrtzeit vom Kiersper ZOB: elf Minuten) aufbringen. Abstiegsmöglichkeiten würden über Immelscheid und das Schleipetal oder Linden und Vorderste Vornberg bestehen.

„Wir starten am Haus Rhade“, beginnt Markus Pempe seine Wegbeschreibung. Auf dem Wanderweg A2/X6 geht es westlich der Volme und parallel zu dieser bis Bollwerk. Zwischendurch wechselt die Bezeichnung des Wanderwegs zu A1/A8. Weiter geht es über die Straße „Am Hüttenberg“ links über die Bahngleise und die B 54 auf die Straße „Am Hameckerbach“. Nach dem letzten Haus und noch vor den Fischteichen führt die Strecke nach rechts auf einen Feldweg, an Pferdeweiden entlang durch einen Wald und dann geradeaus durchs Feld bis nach Beckinghausen.

Im Ortskern von Beckinghausen wird auf dem Weg A6/A8 nach rechts bis Brake gewandert. Der asphaltierte Weg wird zum Wanderweg A2, der dann steil zur 344 Meter über NN hohen Jubachtalsperre hinabführt. Es geht weiter links an der Talsperre entlang und vor der Brücke über dem Zufluss weiter auf dem Wanderweg A2. Auch wenn der Wanderweg A2 dann nach links abzweigt, führt die Strecke – die dann wieder asphaltiert ist – entlang des Hagener Bachs weiter geradeaus.

An einer asphaltierten T-Kreuzung im Wald geht es nach rechts in Richtung Fernhagen, bereits 422,6 Meter über NN. An einem Parkplatz, der im Wald auf der rechten Seite bald auftaucht, sollte der zweite Forstweg linkerhand genommen werden. Dieser führt etwa einen Kilometer steil bergauf, dort könne man jedoch riesige Ameisenhügel bewundert, bemerkt Pempe. Wenn der Weg auf dem Kopf eine Linkskurve macht, gehe es nach etwa 50 Metern nach jeweils rechts auf einen Forstweg und 200 Meter weiter an einer T-Kreuzung – dort befinde sich ein kleiner Jäger-Ansitz.

Ein Teddybär scheint den Gipfelkasten mit dem Gipfelbuch zu bewachen.

Rund einen Kilometer weiter erkenne man auf der linken Seite eine blaue Brücke, die über die Autobahn 45 führt. Damit hat der Wanderer oder Radfahrer eine Höhe von etwa 520 Metern über NN erreicht. Auf der anderen Seite der Autobahn führt die Strecke über den H-Wanderweg. Dann ist es nicht mehr weit, denn nach vielleicht 350 Metern wird an einer T-Kreuzung das Ziel erreicht, die Bank nahe des höchsten Punkts der Stadt Kierspe. Wie man dann zum Gipfelkreuz „Neuen Hahn“ kommt, ist am Briefkasten mit dem Gipfelbuch beschrieben.

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