Wahlschein mit Hilfe des QR-Codes beantragen

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Die städtischen Mitarbeiterinnen Anja Kluth (rechts) und Dorette Vormann-Berg präsentieren die Wahlbenachrichtigung, die neuerdings einen QR-Code enthält.

Kierspe -  Am 25. Mai sind die Wähler wieder aufgefordert, ihre Kreuzchen zu machen und nicht nur die Volksvertreter auf kommunaler Ebene zu wählen, sondern auch über die Besetzung des EU- Parlamentes abzustimmen.

Die Wahlbenachrichtigungen, die nach den Osterferien in die Briefkästen flattern werden, tragen ein besonderes Merkmal. „Zum ersten Mal sind sie mit einem QR-Code versehen“, erklärt die städtische Mitarbeiterin Anja Kluth, die die Schreiben zusammen mit ihrer Kollegin Dorette Vormann-Berg vorbereitet. Der QR-Code – vom englischen Ausdruck „Quick Response“, zu Deutsch „schnelle Antwort“, abgeleitet, ist ein quadratisches Feld mit einem unregelmäßigen Muster aus schwarzen und weißen Punkten. Wer dieses Feld über die Kamera seines Smartphones einliest, sieht auf dem Display alle Informationen, die unter diesem Code abgelegt wurden.

„Der QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung öffnet eine Seite, auf der die Nutzer sofort ihren Wahlschein oder die Unterlagen für die Briefwahl beantragen können“, erklärt Kluth. Einen Wahlschein müssen all diejenigen beantragen, die nicht in ihrem Wahlraum, sondern in einem anderen Stimmbezirk ihres Wahlbezirks wählen wollen. Zudem seien auf der Seite Informationen zu den Wahllokalen und die Adressen barrierefreier Wahllokale zu finden. Der QR-Code komme sicherlich all denjenigen entgegen, die ganz am Puls der Zeit sind und vieles gleich mit ihrem Smartphone erledigen, so Kluth. Natürlich stehen den Bürgern nach wie vor auch die herkömmlichen Möglichkeiten zur Verfügung: „Die Wahlbenachrichtigung enthält wie üblich auch einen Wahlscheinantrag, der per Post verschickt werden kann. Zudem ist die Beantragung auch über die Internetseite der Stadt möglich.“ Es gibt noch eine weitere Änderung: „Die Benachrichtigungen sehen jetzt anders aus“, so Kluth. Statt der blauen oder rosafarbenen Karten werden jetzt normale weiße Briefe verschickt. „Die Bürger sollten also ein wenig aufpassen, dass sie die Post nicht für Werbung halten.“

Die rund 500 Anschreiben für die Unionsbürger in Kierspe werden bereits in den kommenden Tagen auf den Weg gebracht. „Die Empfänger werden darüber informiert, dass Sie sich in Kierspe ins Wählerverzeichnis eintragen lassen sollten, wenn sie ihre Stimme bei der Europawahl abgeben möchten“, macht Kluth aufmerksam. Der Eintrag sollte bis zum 4. Mai erfolgen. - ps

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