Pflanzaktion Nummer 2: Winterlinde für den Schulhof

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Wilhelm Heveling als Mitglied des Hegerings Kierspe-Rönsahl und dessen Beauftragter für Natur- und Umweltschutz, organisierte in dieser Woche die neuerliche Pflanzaktion einer Winterlinde auf dem Hof der Servatiusschule in Rönsahl. Mit großem Eifer bereiteten die Kinder nicht nur das Pflanzen vor, sondern halfen Heveling auch beim Aufstellen des Baumes.

Rönsahl - Da kam sichtlich Freude auf, als am Donnerstagmorgen während der großen Pause auf dem Hof der Servatiusschule in Rönsahl eine als schmerzlich empfundene Lücke geschlossen werden konnte. Abermals nämlich stand das aktive Bemühen um die Förderung des Naturschutzes im Mittelpunkt einer gemeinsamen Baumpflanzaktion vom Vorstand der Kreisjägerschaft Märkischer Kreis und des Hegerings Kierspe-Rönsahl.

Kreisjägerschaft und Hegering hatten die Aktion natürlich mit der Schule und der Stadtverwaltung abgesprochen. Im Beisein von Schülern und Lehrerschaft ging es darum, unter fachkundiger Hilfe von Wilhelm Heveling, Beauftragter für Natur- und Umweltschutz im Hegering Kierspe-Rönsahl, einen von der Kreisjägerschaft gestifteten Baum dem Erdreich anzuvertrauen.

Diese Pflanzaktion war notwendig geworden, weil das erste Exemplar (wie berichtet) - die von der Kreisjägrschaft ebenfalls gespendete Winderlinde war im November an gleicher Stelle gepflanzt worden - in der Silvesternacht einem üblen Streich zum Opfer gefallen war.

Wie Maria Watermann als Vorsitzende der Kreisjägerschaft dazu erklärte, habe der Vorstand der Kreisjägerschaft der erneuten Bitte Hevelings entsprochen und ein Exemplar des Baumes des Jahres 2016, die Winterlinde, gespendet. Auf diese Weise sei die Möglichkeit gegeben, einerseits den Kindern „ihren“ Baum zurückzugeben und auf der anderen Seite nicht vor der sinnlosen Zerstörungswut unbedachter Zeitgenossen zu kapitulieren.

Vielmehr sei im allgemeinen Interesse, den Grundschülern den Naturschutzgedanken dadurch ein Stückchen näher zu bringen. Dies umso mehr, als die Pflanzung des Baumes nicht „irgendwo im Gelände“, sondern wiederum direkt auf dem dafür vorgesehenen Platz auf dem Schulhof erfolgt - und damit direkt im Blickfeld der Mädchen und Jungen.

Dadurch, dass die Kinder bei der Baumpflanzaktion selbst mitanfassen durften, erhofft man sich zudem, dass die Grundschüler Wachstum und Entwicklung ihrer Winterlinde während der verschiedenen Jahreszeiten mit entsprechendem Interesse verfolgen und möglicherweise im Unterricht auch verarbeiten können. Zu hoffen bleibt, dass diesmal der junge Baum erhalten bleibt.

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