Bei der Jagdgenossenschaft ist Kontinuität Trumpf

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Der Vorstand der Jagdgenossenschaft Kierspe (mit im Bild, ganz links: der ausgeschiedene Beirat für den Bezirk Blechen Manfred Clever).

Kierspe  - An der Spitze der Jagdgenossenschaft Kierspe ist Kontinuität angesagt. Das zeigte sich am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung im Restaurant Haus Berkenbaum.

Im vierjährigen Turnus steht bei den Jagdgenossen der Volmestadt der gesamte Vorstand zur Wahl – so auch diesmal wieder. Änderungen ergaben sich aber nur vereinzelt. So setzt man weiterhin auf die bewährte Vereinsspitze: Der Vorsitzende Reiner Grafe wurde ebenso einstimmig wiedergewählt wie sein Stellvertreter Eberhard Dahlhaus. Die beiden Beisitzer Martin Loos und Heinz Wennekamp wurden in ihren Ämtern ebenfalls einhellig bestätigt.

Allerdings standen bei der Versammlung auch drei Verabschiedungen auf der Tagesordnung: Friedrich-Wilhelm Alberts, von 1985 bis 2008 Vorsitzender und ab 2009 dann bis zuletzt Beiratsmitglied für den Pachtbezirk Mark I gab sein Amt ebenso ab wie Manfred Clever, der seit 2005 Beiratsmitglied für den Bezirks Blechen war, und Werner Feltens, der seit 1997 als stellvertretender Beisitzer fungierte.

Für alle drei gab es Geschenke vom Vorstand. Friedrich-Wilhelm Alberts konnte nicht an der Versammlung teilnehmen, für ihn nahm sein Schwiegersohn Michael Albus das Präsent an. Auch Werner Feltens konnte nicht persönlich anwesend sein, sein Geschenk nahm sein Sohn Marc entgegen.

Dies machte also einige „Neubesetzungen“ im Vorstand erforderlich. So fungiert als stellvertretender Beisitzer – neben dem wiedergewählten Peter Dick – nunmehr Marc Feltens.

Während sieben der Beiratsmitglieder für die insgesamt neun Pachtbezirke in ihren Ämtern bestätigt wurden, wählte die Versammlung Michael Albus für den Bezirk Mark I und Hans-Werner Oehlke für den Bezirk Blechen.

Im Vorfeld der Wahlen hatte am Freitagabend seitens des Geschäftsführers Dieter Baukloh obligatorisch die Bekanntgabe der Jahresrechnung 2016 und des Haushaltsplanes 2017/2018 angestanden. Nach Antrag der Kassenprüfer erteilte die Versammlung einstimmig die Entlastung des Vorstandes. Auch der Haushaltsplan wurde ohne Gegenstimme genehmigt.

Beim Punkt Verschiedenes wies Reiner Grafe abschließend noch darauf hin, dass Christian Kaufmann seit 2016 neuer Wildschadensschätzer ist. Kaufmann trat die Nachfolge von Mirco Dahlhaus an, sein Stellvertreter ist Christian Teschner.

Die Jagdgenossenschaft zählt etwa 1000 Mitglieder – alle Eigentümer von Jagdrevieren sind zur Mitgliedschaft verpflichtet –, von denen jedoch nur ein geringer Teil, nämlich knapp 20 Genossen, der Versammlung beiwohnte. Die gesamte verpachtete Fläche beläuft sich auf 3843 Hektar.

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