Statt Linie Parkplatz-Sperrung

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Dem Eisenbahnbundesamt reichte das Aufbringen einer durchgezogenen Linie, um das Linksabbiegen auf den Parkplatz zu verhindern, nicht aus. Vielmehr wurden auf Anordnung die ersten drei Parkplätze am Dorfgemeinschaftshaus in Bollwerk gesperrt, auf eine durchgezogene Linie wird verzichtet.

Kierspe - Der kleine Bahnübergang bei Haus Rhade entwickelt sich zu einem Schilderwald – gleichwohl wurden die Vorgaben des Eisenbahnbundesamtes, die aus Sicherheitsgründen für die Wiederaufnahme des Schienenverkehrs notwendig sind, umgesetzt.

Wer von der Bundesstraße 54 nach Haus Rhade abbiegt, sieht sich gleich mit „Achtung Bahnverkehr stündlich“, Durchfahrt für Lkw verboten, Anlieger frei, Durchfahrt für Lkw mit einer Länge von zehn Metern verboten – eine Auflage des Eisenbahnbundesamtes – „Vorsicht Eisenbahn“ und Gegenverkehr muss warten konfrontiert. Hinzu kommen das Andreaskreuz und das rote Blinklicht direkt am Übergang. 

Deutlich simpler fallen die Maßnahmen an den zahlreichen Bahnübergängen für die Landwirtschaft aus: Sie sind mit jeweils einem Gitter und einem Schotterhaufen rechts und links der Schienen gesperrt. Wie lange diese Sperrung bleibt, ist nicht bekannt, ebenso wenig, ob und welche Sicherungsmaßnahmen dort durchgeführt werden können. 

Eine Änderung bei den Sicherheitsmaßnahmen hat es aber am Bahnübergang an der Straße Hüttenberg in Bollwerk gegeben. Ursprünglich lautete die Vorgabe, eine durchgezogene Linie aufzubringen, um dadurch für Fahrzeuge, die von der B 54 kommen, das Linksabbiegen auf den Parkplatz des Dorfgemeinschaftshauses zu verhindern. Auf diese Linie wird verzichtet, stattdessen wurden die drei Stellflächen des Parkplatzes, die am nächsten zum Bahnübergang sind, gesperrt. 

Im Übrigen blieb der anfangs befürchtete Beschwerde-Ansturm aus. Wie Oliver Knuf, Sachgebietsleiter Ordnung und Umwelt, auf Anfrage berichtete, habe es lediglich vier Anrufe gegeben. Einer beinhaltete nur einen Hinweis, die anderen drei befürchteten zu lange Wartezeiten am Übergang Herlinghausen, wo ein Bahnüberwachungsposten, wie berichtet, für die Sperrungen sorgt.

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