Ein Tag vorbei an den Kiersper Ausflugszielen

Im Arney informierte sich Elke Holzhüter vom Verein Sauerland-Tourismus am Dienstag über den Waldlehrpfad. Dieser war aber nur eines von vielen Ausflugszielen in der Volmestadt. Die Rundtour nahm so fast den ganzen Tag in Anspruch.

KIERSPE ▪ Dass es im Stadtgebiet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten gibt, auf die es sich lohnt interessierte Gäste hinzuweisen, konnte Elke Holzhüter vom Verein Sauerland-Tourismus feststellen.

Sie ist in diesem zuständig für Tages- und Ausflugstourismus und machte sich am Dienstag bei einem Besuch persönlich einen Überblick über die Angebote vor Ort. Bei ihrer Tour durch das Stadtgebiet wurde sie begleitet von den zwei Stadtverwaltungsmitarbeiterinnen Dorette Vormann-Berg und Svenja Kelm, die mit Unterstützung der Vereine und Gruppen ein kleines Besichtigungsprogramm ausgearbeitet hatten, so dass Holzhüter brandaktuelle Infos über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten erhielt. Die Ziele, die Kierspe zu bieten hat, stießen bei ihr doch auf einige Überraschung, zumal sich darunter auch einige wirklich beachtenswerte Objekte befinden, die für Touristen sehr interessant sind.

Als erstes zeigte so Ortsbürgermeister Horst Becker, zugleich in seiner Funktion als Vorsitzender des Trägervereins, die historische Brennerei Rönsahl, die als neues Kultur- und Veranstaltungszentrum zur Verfügung steht, schon bald eine funktionierende Brauerei beherbergen wird und außerdem ein kleines Museum zur Pulverindustrie. Außerdem ging es zum Strandbad und zur idyllischen Ölmühle mit ihren Fischteichen und der seltenen Fauna und Flora im Umfeld. Auch sie ist immer ein Ziel wert, wenn Wanderer in der Umgebung von Rönsahl unterwegs sind.

Weiter ging es bei dem tagesfüllenden Programm mit Marlen Vedder von der SGV-Abteilung Kierspe, die sich bereiterklärt hatte, mit Elke Holzhüter zum Wienhagener Aussichtsturm zu fahren und außerdem den Waldlehrpfad im Arney anzuschauen mit seinen Schautafeln, Nistkastenmodellen für verschiedene Vogelarten und Ruhebänken. Fredi Werner vom Heimatverein führte anschließend durch das Bakelitmuseum, in dem es viele hundert Produkte aus diesem frühen Kunststoff zu bestaunen gibt, angefangen beim Eierbecher und „Dickhäuter“-Schalter bis zum Volksempfänger oder auch einem zum Fön umfunktionierten Staubsauger.

Anschließend führte der Weg weiter über Berkenbaum ins Volmetal, wo ein kurzer Abstecher zur Jubachtalsperre erfolgte. Zum Abschluss der Besichtigungstour zeigten Hammervater Wilhelm Kattwinkel und die stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins, Silvia Baukloh, der Vertreterin des Sauerland-Tourismus noch den Schleiper Hammer und hielten dort zudem eine Tasse Kaffee und Waffeln für sie bereit.

Holzhüter war von dem Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter begeistert und auch die Angebote in Kierspe überzeugten sie. „Sie kennt jetzt alle Örtlichkeiten und hat sich davon ein Bild gemacht. So kann sie jetzt besser unsere Veranstaltungen vermarkten, publizieren und so auch überregional einer breiten Örtlichkeit zugänglich machen“, hoffte Dorette Vormann-Berg nach dem Besuch. Vor allem die Brennerei, die Jubachtalsperre und der Schleiper Hammer gefielen ihr. Veranstaltungen dort kann sich Holzhüter gut vorstellen. ▪ rh

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